Woher kommen diese AK-Zahlen? - Zahlen von RE/MAX Austria und AK differieren um mehr als ein Viertel

RE/MAX: Durchschnittliches Maklerhonorar bei Eigentumswohnungen liegt bei 3.300 und nicht bei 5.400 Euro

Amstetten (OTS) - In wesentlichen Punkten nicht nachvollziehbar
sind für das Immobilienmakler-Netzwerk RE/MAX www.remax.at die von der AK am Dienstag, 10.3. veröffentlichten Zahlen über Maklerprovisionen. "In unserem ImmoSpiegel - einer Zusammenarbeit mit WEBSERVICES.united - analysieren wir die Volldatenerhebung aus dem amtlichen Grundbuch und wissen so über die Realität exakt Bescheid: Von den im Jahr 2009 insgesamt 29.809 amtlich neu verbücherten Eigentumswohnungen haben 25% weniger als 65.000 Euro, 50% weniger als 110.000 Euro und 75% weniger als 175.000 Euro gekostet", so Bernhard Reikersdorfer, Geschäftsführer RE/MAX Austria. "Im Schnitt hätten daher die Makler ein Maklerhonorar von maximal 3.300 Euro plus MWSt., also maximal 3.960 Euro verrechnen können. Damit besteht zu den von der AK vorgelegten Zahlen von 5.400 Euro eine Differenz von 1.440 Euro oder mehr als einem Viertel." Bei RE/MAX selbst lag der durchschnittliche Wohnungs-Verkaufspreis bei 97.500 Euro und damit bei einem maximal verrechenbaren Maklerhonorar von 3.510 Euro inkl. MWSt.

Auch bei Vermietung geringes Makler-Honorar

Das Honorar für eine erfolgreiche Mietwohnungs-Vermittlung betrug bei RE/MAX im Schnitt 1.608 Euro inkl. MWSt. Dies errechnete sich aus über 1.200 erfolgreichen Vermietungen im Jahr 2009 durch RE/MAX. Das ergibt wiederum eine Diskrepanz zu den AK-Zahlen von genau einem Drittel.

"Äpfel mit Birnen vergleichen"

"Bei den von der AK angestellten Ländervergleichen werden sprichwörtlich Äpfel mit Birnen vermischt. RE/MAX-Kollegen sind in 35 Ländern Europas tätig. Von ihnen wissen wir, dass sowohl der Umfang der Maklerdienstleistung, der Ausbildungsgrad, als auch die Verrechnung oft nicht vergleichbar sind", so Bernhard Reikersdorfer. "Reine Erfolgshonorare wie in Österreich (Kunde zahlt nur bei unterschriebenem Kauf- oder Mietvertrag) können nicht verglichen werden mit Ländern, in denen der Interessent für jede Besichtigung zahlt und der Verkäufer ebenso separat für jedes Inserat. Maklerhonorare, die gesetzlich gedeckelt sind, wie in Österreich, können nicht vergleichen werden mit frei vereinbarten Honoraren oder gar Handelsspannen, die erheblich höher liegen können."

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