Leitl: Rückendeckung des EU-Parlaments für Transaktionssteuer nützen

Spekulationsgeschäfte bei Sanierung der öffentlichen Finanzen beteiligen - nun rascher Vorschlag der EU-Kommission gefordert

Wien (OTS/PWK206) - "Eine wichtige Unterstützung auf dem Weg zu einer EU-weiten Besteuerung von spekulativen Geschäften" sieht Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl im heutigen breiten Votum des Europaparlaments für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. "Diesen Rückenwind gilt es jetzt zu nützen. Die EU-Kommission ist aufgefordert, rasch Vorschläge für die Realisierung vorzulegen."

Selbst eine verhältnismäßig niedrige Transaktionssteuer würde hohe Summen in die öffentlichen Budgets spülen und könnte daher einen wesentlichen Beitrag zur Budgetsanierung leisten. "Statt mit standortschädlichen neuen oder höheren Steuern Kaufkraft und Wachstum abzuwürgen, sollen jene, die die aktuelle Krise tatsächlich verursacht haben, dafür zahlen", so Leitl.

Eine Finanztransaktionssteuer sollte am besten auf internationaler Ebene eingeführt werden. "Wenn nötig, muss Europa oder auch Österreich einen Alleingang wagen", so der Wirtschaftskammer-Präsident abschließend. (SR)

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