FA-Rösch: Weitere Steuererhöhung ist eine Unverfrorenheit

Wien (OTS/fpd) - Schon seit langem warnen die Freiheitlichen Arbeitnehmer davor, dass unter dem Deckmantel der Wirtschaftskrise zur skrupellosen Gewinnmaximierung der Unternehmen die Arbeitnehmer ausgebeutet werden. Kurzarbeit, "freiwilliger" Urlaubsverzicht, Gehaltskürzungen, Änderungen der Beschäftigungsverhältnisse, ... all dies gehe zu Lasten der Arbeitnehmer und werde zudem auch noch teilweise vom AMS und regionalen Arbeiterkammern unterstützt und medial verteidigt. Manager müssten jedoch nicht "freiwillig" auf Teile ihrer Gehälter oder gar auf etwaige Prämien verzichten, kritisiert der Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Ing. Bernhard Rösch.

Unter dem Titel "AK-Wertschöpfungsbarometer - Die Arbeitnehmer haben schon genug für die Krisenbewältigung gezahlt" hat die Arbeiterkammer Oberösterreich heute eine Studie veröffentlicht, aus der eindeutig hervorgeht, dass im so krisengeschüttelten Jahr 2008 untersuchte mittlere und große Unternehmen an jedem Arbeitnehmer um durchschnittlich 53 Prozent mehr als im Jahr 2003 verdient haben. Die für diese Ausbeutung politisch verantwortliche Bundesregierung von SPÖVP sowie die Arbeiterkammer Wien seien daher aufgefordert, diese Fakten endlich anzuerkennen und zu handeln. Die Arbeitnehmer und Bürger haben für diese, nicht von ihnen verursachte Krise nun bei Weitem schon genug gezahlt. Zudem sei eine weitere Steuererhöhung eine absolute Unverfrorenheit von SPÖVP. "Sollen doch nun mal zur Abwechslung gewinnführende Betriebe einen Solidaritätsbeitrag leisten, wie dies immer von deren Arbeitnehmern gefordert wird", so Rösch abschließend. (Schluss) hn

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