JG-WIEN ZANKL ad Pröll: Stellen Sie ausreichend Mittel für Österreichs Zukunft sicher!

Alle müssen zur Budgetkonsolidierung beitragen: Finanziell Potente mehr, Schwache weniger

Wien (OTS/SPW) - "Nach dem monatelangen Njet von Finanzminister
und ÖVP-Vorsitzendem Pröll zu neuen Steuern, steht laut gestrigem ZIB2-Interview neuen Steuern plötzlich nichts mehr im Wege - solange sie nur auch in Zukunft nicht die (Super-)Reichen und Vermögenden tangieren!", stellte Wilfried Zankl, Vorsitzender der Jungen Generation in der SPÖ Wien, heute Mittwoch überrascht fest. Warum sonst sollen 60% der benötigten Mittel zur Budgetkonsolidierung über Einsparungen der Ressorts, wie z.B. angekündigte -264 Mio. Euro für den Arbeitsmarkt, - 235 Mio. Euro für Familien oder -112 Mio. Euro im Bildungsbereich kommen, während nur 40% der Mittel durch neue Steuern wie z.B. Bankensteuer mit nur 500 Mio. Euro oder Erhöhungen von Massensteuern, eingenommen werden, so Zankl.****

"Die Junge Generation in der SPÖ Wien, die Bundesorganisation der Jungen Generation sowie die Initiative 'Fiona muss zahlen' weisen bereits seit 2007 auf die erheblich Schieflage im Österreichischen Steuersystem hin, die während des letzten Jahrzehnts von Schwarz-Blau ganz absichtlich immer weiter an die Grenze der sozialen Verträglichkeit verschoben wurde", so der Vorsitzende der JG Wien, der betonte: "Statt den Nutzen von Steuern zu betonen (z.B. für unser Bildungs-, Gesundheits- und Sozialsystem), wurde 'Geiz ist geil' forciert!"

Keine Kürzungen bei Familienbeihilfe und Kindergeld "Finanzminister Josef Pröll muss sich entscheiden, ob er wirklich Kürzungen bei Familienbeihilfe oder Kindergeld für sozial Verträglich und gut für Österreichs Wirtschaftswachstum betrachtet", betonte Katharina Jabek, stv. Landesvorsitzende der JG Wien im Kontext von Prölls gestrigen Aussagen in der ZIB 2: "Wenn insbesondere jungen Familien und AlleinerzieherInnen als Folge der internationalen Wirtschaftskrise das durch die Sozialdemokratie mühsam erkämpfte Recht auf maßgeschneiderte staatliche Unterstützungsleistungen wieder weggenommen werden soll, zeugt dies nicht vom wirtschaftlichen Weitblick unseres Finanzministers!"

Denn erst die neuen kürzeren Kinderbetreuungsgeldmodelle mit der geteilten Betreuungszeit für Mütter und Väter schaffen die notwendige Voraussetzung für die weitere Steigerung der Österreichischen Wettbewerbsfähigkeit bei gleichzeitiger Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben, sind sich Zankl und Jabek unisono einig.

"Zwar sollen die möglichen Beiträgen von Banken und Vermögenden laut Pröll nun geprüft und evaluiert werden, aber um die soziale Verträglichkeit und die wirtschaftlichen Zukunftschancen Österreichs nicht nachhaltig zu gefährden, müssen auch alle zur Budgetkonsolidierung beitragen", stellt Zankl abschließend klar:" Starke und finanziell Potente mehr, Schwache weniger!" (Schluss) tl

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