FV Immobilienmakler weist Vorwürfe der Arbeiterkammer als unseriös zurück

Obmann Malloth: "AK vergleicht Äpfel mit Birnen - Provisionsvergleich stammt aus 1998" - VKI stellte Immobilienmaklern gutes Zeugnis aus

Wien (OTS/PWK205) - Der Fachverband der Immobilienmakler weist
die Vorwürfe der Arbeiterkammer strikt zurück. "Beim Vergleich mit dem europäischen Ausland verwendet die Arbeiterkammer eine Studie aus dem Jahr 1998, das ist schlicht und einfach unseriös. Zudem ist heute wie damals ein direkter Länder-Vergleich aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen", nimmt Thomas Malloth, Obmann des Fachverbandes der Immobilienmakler, Bezug auf die Aussagen von Arbeiterkammer-Präsident Herbert Tumpel. Die Arbeiterkammer hatte heute Mittwoch, aufgrund einer präsentierten IFES-Studie die Senkung der Maklergebühren in Österreich verlangt.

Während in anderen Ländern, wie etwa Großbritannien, Irland oder Norwegen, Konsumenten bei jeder Besichtigung zur Kasse gebeten werden, gäbe es in Österreich lediglich ein Erfolgshonorar, so Malloth. Auch das Mietniveau sei in zahlreichen Ländern weit höher, außerdem gäbe es einen wesentlich größeren Markt. Denn während die Wohnungsvergabe der Kommunen in Österreich von allen Steuerzahlern finanziert werde, laufe in anderen Ländern alles über Makler.

Maklerberatung erspare Zeit und - obwohl sie etwas kostet - auch Geld, zeigt sich Malloth überzeugt: "Unsere Beratung ist eine wertvolle Orientierungshilfe, die die zahlreichen Angebote am Immobilienmarkt objektiviert. Die umfassende Kenntnis aller vertragsrechtlichen Belange sowie der marktadäquaten Preise machen den Immobilienmakler beim Erwerb oder Verkauf einer Immobilie zum unverzichtbaren Partner." Der Immobilienmakler haftet für die Informationen, die er weitergibt.

Die hohe Konsumentenzufriedenheit mit der Maklerdienstleistung bestätigte eine top-aktuelle Umfrage aus Tirol. Demnach hat jeder vierte befragte Käufer oder Mieter die Leistungen eines Immobilienfachmannes in Anspruch genommen. Als Hauptgründe wurden vor allem die Sicherheit der seriösen Abwicklung, die Kompetenz des Immobilienmaklers sowie eine erhebliche Zeitersparnis bei der Objektsuche angegeben. Drei Viertel der Befragten, die in den letzten fünf Jahren die Dienste eines Immobilienmaklers in Anspruch genommen haben, würden dies aufgrund der positiven Erfahrungen wieder tun. Dieses Bild bestätigte erst im vergangenen Jahr ein Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), der den Immobilienmaklern ein gutes Zeugnis ausstellte.

Auch der Branche selbst sind Qualität und Transparenz der gebotenen Dienstleistungen ein Anliegen. Besonders erfolgreiche Immobilienmakler werden jedes Jahr durch den Immobilienpreis Immy vor den Vorhang geholt. Seit 2009 werden in Wien im Rahmen des Immy alle marktpräsenten Makler einem standardisierten Qualitätstest unterzogen. Bewertet werden Reaktionsgeschwindigkeit bei Anfragen, die Qualität und Vollständigkeit schriftlicher Unterlagen zu einem Objekt, Freundlichkeit, Verbindlichkeit und Termintreue der Makler sowie die persönliche Beratung vor, bei und nach einem Besichtigungstermin.

"Fachkenntnis, eingehende Beratung, aussagekräftige Unterlagen und ein professioneller Marktauftritt sind Kernanforderungen der Kunden an Immobilienmakler. Diesen Grundsätzen fühlen wir uns verpflichtet", so Malloth, und weiter: "Es ist unzumutbar, dass durch falsche Behauptungen und medienwirksame Angriffe eine gesamte Branche in den Schmutz gezogen wird." (ES)

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