JW Roth: "Keine alten Schulden auf junge Schultern - Sparen statt neue Steuern erfinden"

Steuerbelastungen sind Gift für aufkeimendes Wachstum

Wien (OTS/PWK203) - Die Junge Wirtschaft (JW) spricht sich klar gegen eine einnahmenseitige Sanierung des Budgets aus. Eine Reparatur der Staatsfinanzen muss durch ausgabenseitige Maßnahmen erfolgen, ist die Interessenvertretung für die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer überzeugt. "Neue Steuern belasten die junge Leistungsgeneration, wodurch weiterhin alte Schulden auf jungen Schultern lasten. Das ist kontraproduktiv für das aufkeimende Wachstum ", kritisiert Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft.

Ebenso wenig zielführend fände Roth die Anhebung der Mehrwertsteuer. Statt neuer Steuern müsse das System reformiert werden - so lautet der einhellige Tenor der Jungen Wirtschaft. "Bevor wir über neue Belastungen sprechen, muss die staatliche Verschwendung gestoppt und bei der Verwaltung gespart werden. Statt noch mehr Geld in den Aufbau von Bürokratie-Fett zu stecken, sollte der Staat dringend ins Diät-Camp!", fordert Roth. Es sei unverständlich, wofür man beispielsweise neun Gebietskrankenkassen brauche anstatt verstärkt die Synergien zu nutzen. "Da schlagen wir Bürokratiealarm, hier kann gespart werden", betont der JW-Vorsitzende.

Echte Reformen sind der bessere Weg

Es gibt eine Vielzahl von Potenzialen und Möglichkeiten, die von Experten dargelegt und vorgeschlagen wurden. "Es ist jetzt dringend an der Zeit, diese Potenziale endlich zu heben. Wer schon vorsorglich nach einem 'Mix mit neuen Einnahmen' ruft, ist nur zu bequem für echte Reformen", so der JW-Chef. Ausgabenseitiges Sparen ist möglich. Damit können weite Strecken bei der Sanierung der Finanzen zurückgelegt werden. Darüber sind sich die Experten einig. Und dadurch ist es auch möglich, die Leistungsträger der Gesellschaft nicht noch weiter zu belasten. "Denn Gerechtigkeit bei den Steuern heißt vor allem Leistungsgerechtigkeit", so Roth abschließend. (SR)

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