Binder-Maier: SPÖ NÖ Frauen befürworten Gehaltsoffenlegung

Ablehnende Haltung von Marek für SPÖ NÖ Frauen nicht nachvollziehbar

St. Pölten (OTS) - "Dass sich die Staatssekretärin gegen eine Offenlegung der Gehälter ausspricht, ist für uns nicht nachvollziehbar. Die verpflichtende Gehaltstransparenz nach schwedischem Vorbild ist durchaus auf Österreich übertragbar. Das Argument, dass in Österreich nicht über Einkommen gesprochen wird, zählt nicht - denn dann fangen wir eben jetzt an, darüber zu sprechen", so die Vorsitzende der SPÖ NÖ Frauen, NRin Gabriele Binder-Maier zu aktuellen Aussagen Mareks. Mit Bewusstseinsbildung alleine habe sich in dieser Angelegenheit wenig bewegt, jetzt müsse ein weiterer Schritt gegangen werden. Aktuelle Umfragen zeigen, dass nur acht Prozent der ÖsterreicherInnen an eine vollkommene Gleichstellung zwischen Männern und Frauen glauben, ein Bericht der Eurostat hätte gezeigt, dass Österreich bei der Einkommensgleichheit zwischen Männern und Frauen auf dem drittvorletzten Platz liegt.

Dass VertreterInnen der ÖVP auch die verpflichtende Frauenquote von 40 Prozent in Aufsichtsräten ablehnen, sei für Binder-Maier bezeichnend: "Da geht es einzig und allein darum, dass manche Männer Angst haben, ihre Spielwiesen zu verlieren. Absolut bitter dabei ist, dass sich auch die Frauen in der ÖVP instrumentalisieren lassen, um diese notwendigen Schritte zu verhindern!" Das bedeute keine Diskriminierung und Herabwürdigung der Frauen, so Binder-Maier: "Das ist eine Frage des Selbstbewusstseins - trotz Quotenregelung können Frauen von sich sagen, dass sie ihren Job gut machen. Hätte Johanna Dohnal auch derartige Gedanken gehabt, dann wären viele - für Frauen wichtige Neuerungen und Gesetze - nie realisiert worden!"

Binder-Maier, weist abschließend darauf hin, dass es nicht darum gehe, eine Neiddebatte zwischen Männern und Frauen zu schüren, sondern um Einkommensgerechtigkeit: "Nachdem sich durch Gespräche mit allen Beteiligten nicht viel bewegt und verändert hat, müssen wir einen Schritt weiter gehen: Denn Frauen haben ein Recht darauf bei gleicher Arbeit gleich viel zu verdienen wie Männer."

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/193

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Niederösterreich
Mag. Gabriele Strahberger
Medienservice
Tel.: 02742/2255/121
gabriele.strahberger@spoe.at
www.noe.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001