Maier zu ÖBB und Pöchacker: Mit Schönfärben wird man keine echte Sanierung des Unternehmens zustande bringen

ÖVP-Verkehrssprecher: "ÖBB ist Unternehmen wie jedes andere auch - das gilt für Steuern und Abgaben so wie für das Pensionsalter!"

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit Kritik reagiert ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Dr. Ferry Maier auf die Aussagen von ÖBB-Aufsichtsrat Pöchacker -"dem Sprachrohr von Bundesministerin Bures" - im heutigen Morgenjournal. "Pöchackers Aussagen lassen für die ÖBB und die Bahnkunden wahrlich kein Licht am Ende des Tunnels erkennen", so Maier heute, Mittwoch. ****

"Mit Schönfärben und einem Nicht-Eingehen auf die wirklichen Probleme wird auch der neue Vorstand keine Sanierung des Unternehmens zustande bringen", sagte Maier, der als "erstes schlechtes Zeichen des falschen Weges die Besetzung eines Dreiervorstandes statt eines Zweiervorstandes" sieht. "Das ist eine reine Parteibuchbesetzung nach altem roten Muster. Da besteht die berechtigte Sorge, dass der Steuerzahler bei den ÖBB nur mehr rot sieht."

Pöchacker wollte die ÖBB am liebsten als Angelegenheit der Republik sehen. Maier: "Das ist eine Ungeheuerlichkeit und zeigt die Gesinnung, die im ÖBB-Management offensichtlich vorherrscht. Aber die ÖBB sind ein Unternehmen wie jedes andere auch - damit haben sie die gleichen Steuern und Abgaben zu zahlen und damit hat auch das gleiche Pensionsantrittsalter zu gelten." Mit einer Haltung a la Bures werde man das Unternehmen ÖBB nicht wettbewerbsfähig und modern ausrichten können, befürchtet der ÖVP-Verkehrssprecher.
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