Probst Fürnsinn zur Missbrauchswelle:

"Der Bogen ist gebrochen, die Kirche braucht jetzt einen Befreiungsschlag!"

Wien (OTS) - Der Chef der Augustiner-Chorherrn im nö. Stift Herzogenburg, Propst Maximilian Fürnsinn, zeigt sich in der jüngsten Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS von den aktuellen Missbrauchs-Vorwürfen gegen Österreichs Kirche tief erschüttert, "es schlägt einem die Schamesröte ins Gesicht!" Fürnsinn, der zu den profiliertesten Ordens-Oberen in der Republik zählt, hofft jetzt auf einen "Befreiungsschlag" der Kirche, indem endlich alles auf den Tisch kommt ("das ist unsere Bringschuld") und dann radikale Sanierungs- Maßnahmen ergriffen werden. Etwa durch kirchenferne Opferanwälte bzw. kirchenunabhängige Ombudsstellen. Auch Töne aus dem Vatikan, dass Täter der weltlichen Justiz übergeben werden sollen anstatt die Dinge wie bisher kirchen-intern zu regeln, kann der Augustiner-Chorherr etwas abgewinnen. Fürnsinn kritisch zu der seit Jahren immer wieder auftauchenden Missbrauchs-Diskussion: "Ich denke, dass wir bisweilen die Tragweiten falsch eingeschätzt haben", daher müsse jetzt reiner Tisch gemacht werden. Österreichs Kirche habe sogar die Chance zu einem "Befreiungsschlag", wenn sie die richtigen Konsequenzen ziehe.

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