GEZA: Einsparungen bei der Entwicklungszusammenarbeit falscher Ansatz

Entwicklungshilfeorganisation des Samariterbundes warnt vor Kürzungen des EZA-Budgets

Wien (OTS) - "Die bevorstehende Budgetsanierung darf nicht auf dem Rücken der Ärmsten erfolgen", erklärt GEZA-Geschäftsführer Andreas Balog angesichts der Ankündigungen von Außenminister Michael Spindelegger, Einsparungen im EZA-Budget vorzunehmen.

"Um die Wirtschaft langfristig zu beleben, ist es notwendig, auch und gerade die Entwicklungsländer zu stärken. Wachstum in den Entwicklungsländern kann ein bedeutender Impulsgeber für Wachstum und Beschäftigung in anderen Teilen der Welt sein und trägt zu Frieden und Stabilität weltweit bei", stellt Balog fest. "Wir dürfen nicht der Versuchung erliegen hier an der falschen Stelle zu sparen, sondern vielmehr in den globalen Herausforderungen eine Chance sehen, jetzt gemeinsam Visionen für eine schnell zusammenwachsende Welt zu entwickeln."

Auch ASBÖ-Präsident Franz Schnabl kritisiert die geplanten Kürzungen. "Statt die bestehenden internationalen Verpflichtungen wie vereinbart einzuhalten und die nötigen Steigerungen im EZA-Budget vorzunehmen, erfolgen nun weitere Kürzungen. Es ist traurig, dass die österreichische Bundesregierung noch immer nicht die Bedeutung nachhaltiger Entwicklungspolitik erfasst hat. Obwohl die Entwicklungsländer die geringste Verantwortung für die Krise tragen, trifft es sie besonders dramatisch", mahnt Schnabl, gerade in Zeiten wie diesen, unsere globale Verantwortung nicht zu vergessen.

Getreu ihrem Motto "der Welt die Hand reichen" setzt sich die GEZA (Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH) für Armutsbekämpfung, Gesundheit, Bildung, lokale Wirtschaftsentwicklung sowie Demokratieförderung und Menschenrechte ein. Als Gesellschafter der GEZA ist der ASBÖ räumlich und inhaltlich stark mit der Non-Profit-Organisation verbunden. Mehr Informationen zu den Projekten der GEZA finden Sie auf www.geza.at

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