Sünkel zu Wissenschaftsbudget: Kommt der Regierung der Mut abhanden?

Wien (OTS) - Verwunderung und Enttäuschung löst bei der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) der vom Ministerrat beschlossene Finanzrahmen für das Budget 2011 und die Folgejahre, speziell für die Bereiche Bildung und Forschung, aus. Selbstverständlich werde der Konsolidierungsbedarf im Budgethaushalt anerkannt, schickt der Präsident der Universitätenkonferenz, Rektor Hans Sünkel, voraus. Allerdings sei es gerade in der aktuellen Wirtschaftskrise notwendig, in die Zukunftsbereiche Wissenschaft und Forschung zu investieren, um die Krise auch nachhaltig zu überwinden - wie das von den Mitgliedern der Bundesregierung oft und gern beteuert wird.

"Die Rektoren fordern die Regierung auf, ihre eigenen Absichtserklärungen ernst zu nehmen und nicht im Interesse der einzelnen Institutionen, sondern im Gesamtinteresse der Republik die Mittel für Bildung und Forschung aufzustocken anstatt zu kürzen", erklärt Sünkel. "Immerhin geht es um nicht weniger als die Zukunft unseres Landes und auch um die Glaubwürdigkeit der Politik." Diese Glaubwürdigkeit werde sicher nicht erhöht, wenn das Finanzministerium als einziges Ressort mit zusätzlichen Mitteln bedacht wird, während bei allen anderen Ressorts der Rotstift regiert.

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