ÖVP-Wirtschaftsboss Christoph Leitl über die Hofburgwahl, vergoldete Manager und seine Warnung an die Regierung vor Steuererhöhungen.

"Rosenkranz soll man beten, nicht wählen!"

Wien (OTS) - Während die Bundesregierung sich anschickt, die Staatsfinanzen bis 2013 zu sanieren und um mindestens 1,7 Milliarden Euro an den Steuerschrauben zu drehen, kommt vom Chef der Bundeswirtschaftskammer, Präsident Christoph Leitl, dazu ein klares Nein! In der jüngsten Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS stellt Leitl fest: "Kanzler Faymann hat versprochen, in dieser Legislaturperiode keine Steuererhöhungen zuzulassen. Gilt das Wort des Kanzlers in dieser Republik noch?" Auch seinen Parteichef, Finanzminister Josef Pröll, redet Leitl via NEWS eindringlich ins Gewissen: Spart endlich in der Verwaltung, den Bürgern nur ins Geld-Tascherl zu greifen ist der falsche Weg, das nimmt Österreich nur die Stärke in der Kaufkraft und im Wirtschaftswachstum!"

Zugleich kündigt Leitl im NEWS-Gespräch eine parlamentarische Initiative seines Wirtschaftsbundes an: Es gehe nicht länger, dass gescheiterte Manager von Staatsbetrieben nach nur wenigen Monaten Tätigkeit, ohne ihre Ziele erreicht zu haben, mit Millionen Euro nach Hause geschickt werden. Leitl: "Gescheiterte Manager dürfen nicht auch noch vergoldet werden, das ist Wahnsinn und eine Frechheit!"
Zu den jüngsten Diskussionen um die Bundespräsidenten-Wahl und die Aufregungen über FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz stellt Präsident Leitl, der von Anfang an für Heinz Fischer eingetreten und gegen einen eigenen ÖVP-Kandidaten aufgetreten ist, nur lakonisch fest:
"Rosenkranz soll man beten, nicht wählen!"

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