KAV: Stärke durch Vielfalt

Startschuss für Plakatkampagne "Aus aller Welt für alle da".

Wien (OTS) - Der Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV), Dr. Wilhelm Marhold, und der Vorsitzende der KAV Personalvertretung, Bernhard Harreiter, gaben heute den Startschuss für die Diversität-Plakatkampagne "Aus aller Welt für alle da" in der Krankenanstalt Rudolfstiftung. Es ist eine Plakatkampagne, die die Vielfalt der Leistungen, die Menschen mit Migrationshintergrund für den KAV erbringen, zeigt. "Die 32.000 Beschäftigten und ihre Leistungen bilden die große Stärke unseres Unternehmens", sind sich Marhold und Harreither einig. Und weiter:" Wir sind stolz auf ihre Arbeit und das Engagement, mit dem alle ihren Einsatz für die PatientInnen erbringen. Denn die Pflege und Behandlung der uns anvertrauten Hilfesuchenden erfolgt in Wien in großem gesellschaftlichen Konsens: Sie geht vom Anspruch aus, allen Menschen, unabhängig von ihrem sozialen, wirtschaftlichen, ethnischen oder religiösen Status Heilung zu ermöglichen." Diese Leistung wird auch eindrucksvoll von konkreten Zahlen untermauert: Der KAV verzeichnet jährlich rund 400.000 stationäre Aufnahmen und rund 3,7 Millionen ambulante Behandlungen. Die größte Berufsgruppe mit Migrationshintergrund stellt das Pflegepersonal dar: Rund fünfzehn Prozent der MitarbeiterInnen aus dem Krankenpflegefachdienst haben Migrationshintergrund oder nicht die österreichische Staatsbürgerschaft; In den Spitälern und Pflegewohnhäusern der Stadt Wien arbeiten Menschen aus 58 Nationen und behandeln und betreuen Menschen aus 163 Ländern.

Diversität im KAV

Der Wiener Krankenanstaltenverbund bekennt sich zum Prinzip der Diversität (Vielfalt) und ist sich seiner Stärke bewusst. "ZuwanderInnen prägen seit jeher die Identität unserer Stadt. Sehr viele KollegInnen kamen bedingt durch die Flüchtlings- und Wanderungsbewegungen des vorherigen Jahrhunderts nach Wien. Diese Kampagne ist getragen von den Ideen der Wertschätzung und Solidarität und steht für das Miteinander", betonen Marhold und Harreither.

So arbeiten seit 1989 "Muttersprachliche Beraterinnen" in den Wiener Spitälern, die bei der Überbrückung allfälliger sprachlicher und kultureller Differenzen helfen sollen. Zudem verfügt jedes Haus über DolmetscherInnenlisten von ihren mehrsprachigen MitarbeiterInnen als Hilfestellung für Übersetzungsdienste. Broschüren (z.B. Diabetesbroschüre), Folder, Formulare (z.B. Aufklärungsbögen oder Einverständniserklärungen für Untersuchungen und Therapien) und Plakate liegen in mehreren Sprachen auf. Weiters werden laufend Schulungen und Seminare für alle MitarbeiterInnen angeboten. Aber auch für PatientInnen werden Seminare angeboten: So bietet beispielsweise das Kaiser-Franz-Josef-Spital Patientinnen an der Geburtshilflichen Abteilung Seminare in deren Muttersprache an. Auch die Gesundheitszentren FEM und MEN, die sich am Gelände des Kaiser-Franz-Josef-Spitals und der Semmelweis Frauenklinik befinden, bieten zahlreiche Kurs- oder Informationsangebote für MigrantInnen. (Schluss) cl

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174

Rückfragen & Kontakt:

Wiener Krankenanstaltenverbund/Presse
Conny Lindner, Bakk.phil
Tel.: 01/40409-70054
E-Mail: cornelia.lindner@wienkav.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0014