FPK-KO Kurt Scheuch: Fischer übt bei menschenverachtenden Benes-Dekreten späte Einsicht oder taktisches Manöver?

Barbara Rosenkranz hat Benes Dekrete immer verurteilt und klar Haltung bezogen

Klagenfurt (OTS) - Dass Bundespräsident Heinz Fischer die Benes-Dekrete in einem Schreiben an die sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich als schweres Unrecht bezeichnet und damit öffentlich späte Einsicht übt, zeige lediglich, dass sich Fischer im Wahlkampf befindet, meinte heute der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Ing. Kurt Scheuch. "Denn dies ist leider nur als taktisches Manöver zu werten".

Scheuch erinnert daran, dass Fischer noch im Mai des Vorjahres die Verleihung des Groß-Sterns, des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, an den tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus vorgenommen hat. "Einem Repräsentanten, der sich zu den Benes-Dekreten bekennt und somit zur Ermordung von 250.000 Menschen", kritisiert Scheuch. Bekanntlich habe Klaus seine Unterschrift unter den Lissabon-Vertrag vor allem deswegen verzögert, um maximale Garantien der EU zur Unantastbarkeit der Benes-Dekrete herauszuholen.

"Während Bundespräsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz in dieser Frage immer eine klare Linie vertreten und auch die Ausnahmeregelung Tschechiens bei der EU Charta massiv verurteilt habe, sind die Benes-Dekrete für Fischer offensichtlich nur im Wahlkampf ein Thema", so Kurt Scheuch abschließend.

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