Tumpel: Runter mit den Maklerprovisionen 2

AK Studie: Das zahlen MieterInnen an Maklerprovision

Wien (OTS) - Der Wirtschaftsminister muss die Maklerverordnung
rasch ändern, verlangt die AK. "Die Maklerprovisonen für Miet- und Eigentumswohnungen müssen gesenkt werden", fordert AK Präsident Herbert Tumpel. Ein europaweiter AK Vergleich zeigt: Die österreichischen MieterInnen und WohnungskäuferInnen sind durch Maklerprovisionen extrem belastet. Sie zahlen die höchsten Provisionen.

Das zahlen MieterInnen und WohnungseigentümerInnen an Maklerprovision

Land Mietwohnung: Prozent der Eigentumswohnung: Jahresmiete ohne Ust*) Provision ohne Ust*) Österreich 22,70 Prozent 3 Prozent des Kaufpreises Niederlande keine Provision 1 bis 2 Prozent, wenn Käufer der Auftraggeber ist Belgien keine Provision 3 bis 5 Prozent, wenn Käufer der Auftraggeber ist Großbritannien keine Provision keine Provision Irland keine Provision keine Provision Norwegen keine Provision nur wenn Käufer der Auftraggeber ist Schweden geringer Fixbetrag nur wenn Käufer der Auftraggeber ist Deutschland 12,03 Prozent ortsübliche Provision Finnland 8,33 Prozent keine Provision Frankreich 4,50 Prozent frei vereinbar Luxemburg 4,17 Prozent keine Provision Italien 3,50 Prozent rund 2 Prozent des Kaufpreises

*) Umsatzsteuer

Die Maklerprovisionen sind viel zu hoch. Die AK verlangt eine sofortige Änderung der Maklerverordnung:
+ Provisionsbelastung bei allen Mietwohnungen zumindest auf deutsches Niveau senken:
Die Provisionsbelastungen für MieterInnen müssen in Österreich auf zumindest deutsches Niveau gesenkt werden, das sind maximal zwei Nettomonatsmieten (Mieten ohne Hausnebenkosten) für alle Wohnungsmietverträge.
+ Runter mit den Maklerprovisionen bei Kaufverträgen: Bei Kaufverträgen von Eigentumswohnungen und Eigenheimen müssen die Maklerprovisionen für den Käufer auf zwei Prozent der Kaufsumme beschränkt werden.
+ Keine Provisionen für Hausverwalter, Sub- und Tochterfirmen:
Hausverwalter oder Sub- und Tochterfirmen des Vermieters dürfen vom Wohnungssuchenden keine Provisionen verlangen. Denn es liegt überhaupt keine Vermittlungstätigkeit vor.

SERVICE: Die AK Makler-Studie finden Sie unter www.arbeiterkammer.at

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