FPÖ-Gartelgruber: Frauenhäuser stärken!

Gewaltstatistik 2009 beweist Bedarf nach Zufluchtsorten für bedrohte Frauen, längerfristige Förderungsgarantien sind erforderlich

Wien (OTS) - "Gerade im EU-Jahr gegen Armut und soziale
Ausgrenzung ist es erschütternd, dass ca. 1.600 Frauen und fast ebenso viele Kinder in den Frauenhäusern Zuflucht nehmen mussten und mehr als ein Viertel der betroffenen Frauen ohne Einkommen dastand", erklärt FP-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber zur aktuellen Medienberichterstattung.

Dass jene Frauen, die in ihrer Beziehung Gewalt erleben und damit ohnehin schon viel mitmachen müssten, auch noch zu den am stärksten von Armut gefährdeten Gesellschaftsgruppen gehörten, ist für Gartelgruber nicht hinnehmbar: "Es beweist erneut den massiven Handlungsbedarf hinsichtlich der sozialen Absicherung von Frauen. Bisher stellt man sich aber seitens der Bundesregierung taub."

Für die FP-Frauensprecherin hat daher auch eine Bestandsgarantie für die Frauenhäuser Priorität: "Dass die Betreiberinnen alljährlich betteln gehen müssen und dann oft kurzfristig mit Subventionskürzungen konfrontiert werden, ist ein Hohn. Ich habe daher einen Antrag gestellt, der bezweckt, längerfristige Förderverträge zwischen dem Bundeskanzleramt und den Frauenhäusern abzuschließen. Dass gut ausgelastete und dringend benötigte Einrichtungen aus finanziellen Gründen schließen müssen, ist nicht hinzunehmen!"

Carmen Gartelgruber bedankt sich bei den Frauen die in den Frauenhäusern arbeiten, Hervorragendes leisten und dafür eher unterbezahlt sind. Viele würden auch ehrenamtlich arbeiten, damit diese Institutionen überhaupt überleben können.

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