BZÖ-Grosz: FPÖ im tiefsten Nazikeller

Graz (OTS) - "Es fängt immer gleich an: Klerikale werden pauschal als "Betbrüder und Pfaffen" und halt nunmehr als "warme Brüder und Klosterschwuchteln" tituliert, gläubige Christen beleidigt, das Judentum wird kriminalisiert, ein Prophet als Kinderschänder bezeichnet, das NS-Verbotsgesetz unterschwellig als "Schandgesetz" gebrandmarkt, deutschnationale Burschenschafter geben in der FPÖ die Parole aus, mit einer "Proletensäuberung" quer durch alle Länder und Bezirke diese nunmehrige FPÖ von anständigen und ehrlichen Arbeitnehmern" zu befreien, etc. Diese FPÖ-Führung versinkt immer mehr im tiefsten Nazikeller, das muss man in aller Klarheit und Betroffenheit feststellen", so der steirische BZÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz.

Während Österreich unter der größten Arbeitslosigkeit in der Geschichte der zweiten Republik leidet, Klein- und Mittelbetriebe die Auswirkungen der Wirtschaftskrise fatal spüren, die Asyl- und Integrationspolitik des Landes ein einzige Chaos darstellen, beschäftige sich die FPÖ-Führung offenbar damit "den Zweiten Weltkrieg posthum" zu gewinnen, so Grosz.

Diese Partei sei in keinster Weise mehr mit der freiheitlichen Bewegung der 90iger Jahre bis ins Jahr 2005 vergleichbar. Hier gehe es schon längst um keine "Codierung" mehr, um "rechte Randgruppen" anzusprechen, sondern um einen groß angelegten Regieplan, den die FPÖ offenbar gegen sämtliche demokratischen freiheitlichen Kräfte im Land fährt. Mittlerweile sorge man ja schon im Wochentakt völlig ungeniert für die Offenbarung der "braunen Gesinnung". "Viele einfache Mitglieder der FPÖ schämen sich für diese Führung und können diesen braunen Kurs nicht mittragen. Es sollte nun für alle ewigen Zeiten auch jedem Menschen klar sein, warum wir 2005 das BZÖ gegründet haben", erklärt Grosz.

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