Fuhrmann: Nun muss Schmied handeln!

ÖVP-Kultursprecherin: Bundesministerin muss offene Baustellen im Kulturbereich angehen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Die Bundesministerin muss auf offene Baustellen im Kulturbereich reagieren und im Rahmen der Budgetvorgaben entsprechende Maßnahmen setzen. Es ist nun an der Zeit, dass Schmied ihre Hausaufgaben erledigt", forderte ÖVP-Kultursprecherin Abg. Mag. Silvia Fuhrmann die Bundesministerin in der heutigen Sitzung des Kulturausschusses zum Handeln auf. "Ich anerkenne aber, dass die Ministerin zugesagt hat, drei von ihr im Ausschuss präsentierte Projekte - Kunstkammer des KHM, 20er Haus und Literaturmuseum der ÖNB - in Angriff zu nehmen." ****

Dauerthemen wie die Erweiterung des MUMOK, der Tiefenspeicher der ÖNB oder der Zusammenschluss von Völkerkunde- und Volkskundemuseum harren schon seit geraumer Zeit einer Lösung und blieben weiterhin offen. Schmied wird dieser Tage ihren "Masterplan für Investitionen in die Bundesmuseen" präsentieren. Fuhrmann dazu: "Ich erwarte einen Maßnahmenplan, der echte Maßnahmen beinhaltet. Nachdem die Ministerin sich laut Medienberichten mit dem Budget zufrieden zeigt, gehe ich davon aus, dass auch der Plan für die Umsetzung der Baumaßnahmen da ist und der Ruf nach dem Finanzminister ausbleibt."

Im Rahmen der Debatte des Rechnungshofberichts zum Verleih von Sammlungsgut durch Bundesmuseen mahnte Fuhrmann einmal mehr die von Schmied seit langem und auch heute wieder angekündigten Rahmenzielvereinbarungen ein: "Das Kulturministerium sollte mit den Museen ab 2007 dreijährige Rahmenzielvereinbarungen abschließen, um den kulturpolitischen Auftrag zur Absicherung des Bestandes zu präzisieren."

In Hinblick auf die bevorstehende Effizienzanalyse der Bundestheater, die in Kooperation mit den Direktoren erfolgen soll, möchte die ÖVP-Kultursprecherin sicherstellen, dass wichtige Parameter in die Bewertung einfließen: "Unter der Prämisse "Mehr Kosteneffizienz und damit mehr Geld für die Kunst" rechne ich mit einer tiefgehenden Analyse, die die Kostenstruktur und die Effizienz der Häuser offenlegt sowie einen internationalen Vergleich mit ausgewählten anderen Häusern vorsieht", schloss Fuhrmann.
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