Belakowitsch-Jenewein: Bald "schwebende Lebensräume" im Wilden Westen?

Prokop's Prioritätensetzung für die Wetti Tant - Verein "proNachbar" wird durch die Finger schauen

Wien (OTS/nfw) - In einer Anfrage wollte die FPÖ-Ottakring kürzlich von Bezirksvorsteher Prokop wissen, ob und wie der Bezirk die Initiative "proNachbar" bei ihrem Projekt für mehr Sicherheit in Ottakring unterstützen werde. Bereits zum wiederholten Male sah sich Herr Prokop offensichtlich außer Stande seines Amtes zu walten, denn statt selbst zu antworten überließ er diese Aufgabe anderen. Aber abgesehen davon habe die SPÖ mit keinem Wort durchklingen lassen, dass die Bürgerinitiative Hilfe und Unterstützung bei ihrem ehrenwerten Vorhaben erwarten könne, kritisiert heute die Bezirksparteiobfrau der FPÖ-Ottakring, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

Während sich die SPÖ permanent im Eigenlob suhle und in Zeiten der Verarmung und Wirtschafts- bzw. Finanzkrise nichts besseres weiß, als "schwebende Erlebnisräume" in Ottakring einzig zum Zwecke der Selbstdarstellung zu planen, nähert sich der 16. Bezirk immer weiter einem veritablen Sicherheitsnotstand. Diebstähle und Autoeinbrüche, die an der Tagesordnung stehen, werden schon gar nicht mehr zur Anzeige gebracht, weil die Menschen wissen, dass die Polizei auf Grund des Personalmangels chancenlos ist. Auch von Raubüberfällen, Messerstechereien und Morden bleibt Ottakring nicht verschont. Darum schert sich der Bezirk aber offensichtlich einen Dreck. Sicherheitsinitiativen sind wahrscheinlich zu wenig prestigeträchtig, zumal die "schwache" SPÖ trotz Kanzlerstellung keinen Einfluss auf Innere Angelegenheiten zu haben scheine, so Belakowitsch-Jenewein.

Fakt sei, dass der Bezirk den Verein "proNachbar" trotz Kriminalitätsdebakel und Zuständen wie im "Wilden Westen" weder finanziell unterstützen noch Hilfe bei der Infrastruktur leisten werde. In dieser so wichtigen Sache wird nur um den heißen Brei herumgeredet und mit vielen Worten nichts gesagt. Lieber lassen sich die Bezirksroten mit der Idee der Überbauung der Gürteltrasse feiern, wodurch das urbane Lebensgefühl der Bürger verstärkt werden solle. Vergessen wurde dabei jedoch, dass es ohne gefestigtes Sicherheitsgefühl auch kein positives Lebensgefühl geben kann. Schlussfolgerung daraus: Prokop's Prioritätensetzung ist für die Wetti Tant und nicht für die Ottakringer, schließt Belakowitsch-Jenewein. (Schluss) hn

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