FPÖ-Hofer kritisiert fehlende Integration behinderter Kinder

Viel zu wenige Therapiestandorte in Österreich vorhanden - Parlamentarische Anfrage wird eingebracht

Wien (OTS) - Der freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer weist auf einen groben Missstand bei den Therapiemöglichkeiten für schwerst behinderte Kinder hin. In Österreich seien viel zu wenige Therapiestandorte für behinderte Kinder im schulpflichtigen Alter vorhanden.

"Ein Vertreter der Eltern von behinderten Kindern hat sich an mich gewandt", erzählt Hofer. "Er hat mir unter anderem von dem Fall eines fünfeinhalb jährigen Buben, der von Geburt an mehrfach schwerst behindert ist, berichtet. Die Familie des Buben, die im Bezirk Oberwart lebt, sucht einen geeigneten Schulplatz inklusive Therapiemöglichkeiten. Da im Burgenland keine Möglichkeit besteht, muss das Kind einen Kindergarten im ungarischen Szombately, nahe der österreichischen Grenze, besuchen, wo sämtliche Therapieformen angeboten werden."

"Doch auch andere Familien stehen vor ähnlichen Problemen, da derzeitig wöchentlich nur eine Stunde von der Krankenkasse bezahlte Therapie vorgesehen ist." Hofer kritisiert diesen Zustand und betont abschließend: "Notwendig ist eine sehr rasche Bedarfserhebung in ganz Österreich und ein sofortiges Eingreifen der Politik. Das sind keine Einzelfälle. Es ist den Kindern nicht zuzumuten, dass sie stundenlang im Auto zu den Schulen transportiert werden", schließt Hofer.

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