Sima: Wien ist Hauptstadt der Lebensqualität

Die Umweltstadträtin im "Wien Live Talk"

Wien (OTS/SPW) - Wien ist international Umweltmusterstadt. "Mein Ziel ist, dass die Lebensqualität in Wien weiter steigt. Dafür setze ich konkrete Maßnahmen Schritt für Schritt um", erklärte die nunmehr seit sechs Jahren amtierende Umweltstadträtin Ulli Sima beim "Wien Live Montagscocktail" am Montag Abend. Weiters betonte sie die klare Anti-Atom Haltung der Stadt Wien und stellte klar, dass sie im Kampf gegen die Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Mochovce weiter alle sich bietenden Möglichkeiten ausschöpfen werde. Die Fragen beim Gespräch mit der ehemaligen Gentechnik-Expertin der Umweltschutzorganisation Global 2000 stellten Oliver Pink (Die Presse) und Uschi Kainz (ORF).****

"Das Umweltthema spielt eine essentielle Rolle in Wien", stellte die Umweltstadträtin fest. Dabei interessiere die Wienerinnen und Wiener besonders die Lebensqualität. Den hervorragenden Leistungen der Stadt Wien in diesem Bereich liege eines zu Grunde: "Die Grundversorgung ist in städtischer Hand und muss es auch in Zukunft bleiben. Deshalb lagert Wien nicht aus - im Gegenteil. Wenn unser Ziel ist, dass Wien sauber bleibt und wir dazu mehr Personal benötigen, dann kämpfe ich dafür. Daneben achte ich auf Effizienz, und die Stadt Wien hat gute Effizienzsteigerungen zu verzeichnen."

Mit der Parkraumbewirtschaftung wurde der innerstädtische Autoverkehr messbar weniger. Den nächsten Schritt zur Verkehrsreduktion setzt Sima mit der Einführung einer E-Bike Förderung. "Damit wird das Fahrrad auch tauglich für den Berufsverkehr, eine neue Generation von BikerInnen wächst heran."

Bei der Reduktion von Feinstaub werden mittlerweile alle gesetzlichen Möglichkeiten ausgenutzt. "Nun muss eine Novelle der Bundesgesetze erfolgen, um weitere umweltpolitische Maßnahmen treffen zu können:
Wien hat dem Umweltminister fünf Vorschläge unterbreitet, nun bleibt zu hoffen, dass diese auch umgesetzt werden", zeigte sich Sima vorsichtig optimistisch.

Verbot der Schutzausbildung für Hunde

Mit 1. Juli wird der Hundeführschein eingeführt. "Nun wird für Zivilisten auch die Ausbildung zum Schutzhund verboten", nannte Sima eine weitere Maßnahme zur Vermeidung von tragischen Zwischenfällen mit Hunden und führte weiter aus: "Bei dieser Ausbildung werden Hunde scharf gemacht. Ich will nicht, dass Hunde als gefährliche Waffe für Zivilisten missbraucht werden. Denn ob der Hundebesitzer mit dem scharfen Hund richtig umgehen kann, steht in den Sternen."

Auch die Lage beim Streitthema "Hundekot" entspannt sich: "Die Situation ist viel besser geworden. Unser Ziel muss aber sein, dass die Hinterlassenschaften von Hunden selbstverständlich weggeräumt werden", stellte Sima klar. (Schluss) kd

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