FP-Matiasek: Änderung des Wiener Tierhaltegesetzes darf kein Wahlschmäh sein!

FPÖ fordert bundeseinheitliche Regelung

Wien (OTS/fpd) - Der Hundeführschein für so genannte Kampfhunderassen allein werde die bestehenden Probleme, die es zweifellos in Zusammenhang mit der Hundehaltung gebe, sicher nicht lösen, so die Wiener FPÖ-Tierschutzsprecherin LAbg. Veronika Matiasek. Es handle sich sowohl bei der Fragestellung im Rahmen der Volksbefragung als auch der nunmehr geplanten Änderung des Wiener Tierhaltegesetzes vielmehr um eine "Beruhigungspille" für die Bevölkerung.

Sowohl das Thema "Hundeführschein" als auch die Rahmenbedingungen für die Zucht und den Verkauf von Hunden müssten unbedingt bundesweit einheitlich geregelt werden. Dazu ist eine umfassende Vorbereitung unter Einbeziehung von Experten und aller politischen Fraktionen unabdingbar. Betrachte man etwa die Wiener Situation, so sei es angesichts der vielen Siedlungs- und Erholungsgebiete an der Landesgrenze zu Niederösterreich doch ein glatter Unsinn hier unterschiedliche Tierhaltegesetze zu haben und zu administrieren. Das Tierschutz- und Tierhaltegesetz dürfe nicht an der Landesgrenze enden, kritisiert Matiasek.

Die FPÖ fordert daher eine wesentlich bessere Vorbereitung einer Gesetzesänderung sowie den politischen Willen zu einer bundeseinheitlichen Lösung und lehnt daher die Wiener SPÖ-Initiative nach dem Hundeführschein ausschließlich für Kampfhunde, der durch die Bundespolizei zu überwachen ist, ab, so Matiasek abschließend. (Schluss) hn

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