Politische Wissensvermittlung muss der Jugend entgegenkommen

Vorarlberger Landtag lud zum Workshop "Jugend trifft Politik"

Bregenz (OTS/VLK) - "In der politischen Wissensvermittlung und Heranführung der Jugend an die Politik sind neue Wege gefragt. Die Inhalte müssen so aufbereitet sein, dass sie der Jugend entgegenkommen." Das sagte Landtagspräsidentin Bernadette Mennel kürzlich bei einem Workshop des Vorarlberger Landtages zum Thema "Jugend trifft Politik".

Der Vorarlberger Landtag nimmt seit einigen Jahren eine Vorreiterrolle in der Konzeption der politischen Wissensvermittlung der Jugend ein. Belege dieses Engagements sind die Kampagne "Demokratie braucht Dich", die sich an Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Schulstufen wendet, die Zusammenstellung von Materialien für das Unterrichtsfach "Politische Bildung", die in Zusammenarbeit mit Vertretern der Pädagogischen Hochschule entstanden ist, sowie die Entwicklung einer jugendgerechten Website in Zusammenarbeit mit Fachleuten von der Fachhochschule Vorarlberg.

Es reiche nicht mehr, die Jugend mit herkömmlichen Mitteln über politische Inhalte zu informieren, um sie zur Teilhabe an der landespolitischen Arbeit zu motivieren, sagte Landtagspräsidentin Mennel: "Wir müssen die Jugend dort abholen, wo sie heute zuhause ist, und das sind die neuen Kommunikationsformen, die das Internet bietet."

Der Workshop diente der Standortbestimmung und dem Informationsaustausch mit den Landtagen der österreichischen Länder und Südtirols. Zusätzlich brachten sich Fachleute der Pädagogischen Hochschule, der Fachhochschule Vorarlberg und des Projektteams "Demokratie braucht Dich" sowie der Demokratie-Werkstatt des Parlaments in Wien und des Jugendinfozentrums "aha" ein. Ein wichtiger Aspekt war zudem, politische Wissensvermittlung in noch stärkerem Umfang angehenden Lehrerinnen und Lehrern zugänglich zu machen.

Den fachlichen Input lieferten Medienwissenschafterin Jana Herwig vom Institut für Theater,- Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien und Ulla Autenrieth, wissenschaftliche Mitarbeitern im Schweizer Forschungsprojekt "Jugendbilder im Netz". Sie informierten über das heutige Kommunikationsverhalten der Jugend im Internet und die Nutzungsgewohnheiten der neuen Kommunikationsformen. Anhand ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit beurteilten sie auch die Möglichkeiten und Chancen, der Jugend politisches Wissen über das Internet und die Online-Communities zugänglich zu machen, sie dafür zu interessieren und wie die neuen Social Networks nutzbar sind.

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