Hundstorfer: Positive Tendenzen bei der Beschäftigung von Frauen

Zweit niedrigste Frauenarbeitslosigkeit in der EU

Wien (OTS/BMASK) - Anlässlich des internationalen Frauentages
zieht Sozialminister Rudolf Hundstorfer Bilanz über die Beschäftigungssituation von Frauen. "In den letzten 10 Jahren ist die Zahl der unselbständigen Beschäftigungsverhältnisse von Frauen um 234.886 auf 1.587.961 gestiegen. Das ist ein Plus von um 17,4 Prozent. 88,4 Prozent des Gesamtbeschäftigungsanstiegs geht dabei auf das Konto von Frauen. Die Beschäftigungsquote der Frauen lag im 3.Quartal 2009 bei 66,9 Prozent, 0,6 Prozentpunkte über dem Wert des 3. Quartals 2008. Das ist eine erfreuliche Tendenz. Die Situation bei der Arbeitslosigkeit ist zwar nicht ganz so rosig, dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass der Anstieg der Frauenarbeitslosigkeit seit Beginn der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise wesentlich moderater als bei den Männern verlaufen ist und Österreich im Jänner nach EUROSTAT-Berechnung mit 4,6 Prozent nach den Niederlanden die zweit geringste Frauenarbeitslosenquote innerhalb der EU aufgewiesen hat. Dennoch müssen weiterhin verstärkte Maßnahmen und Qualifizierungsschwerpunkte für Frauen gesetzt werden", erklärte Sozialminister Rudolf Hundstorfer anlässlich des Frauentages.****

Der Frauenarbeitslosenquote der EU-27 lag im Jänner 2010 bei 9,3%.
Die Teilzeitquote der Frauen in Österreich lag im 3. Quartal 2009 bei 42,8 Prozent, 1,6 Prozentpunkte über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Teilzeitbeschäftigung steigt somit weiterhin an und lag im dritten Quartal bei 725.300 (plus 36.800, plus 5,3 Prozent), während die Vollzeitbeschäftigung von Frauen im 3. Quartal 2009 einen Rückgang verzeichnete (-12.500 bzw. -1,3 Prozent auf 968.300).

Qualifizierung weiter fördern

"Wir müssen den Erwerb von Qualifikationen von Frauen weiter forcieren. Durch die Förderung der Qualifizierung von Frauen wird zur Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen und Sicherung der beruflichen Existenz beigetragen. Einen Schwerpunkt bildet die Qualifizierung von arbeitslosen Frauen mit fehlenden oder am Arbeitsmarkt nicht mehr verwertbaren Qualifikationen und berufsfachlichen Kenntnissen. Im Rahmen diverser Programme und Maßnahmen - wie etwa "Frauen in Handwerk und Technik", "Qualifizierungsoffensive Metallfachkräfte" oder "Regionale Fachkräfteausbildung" - werden Frauen besonders berücksichtigt", skizziert der Sozialminister die Maßnahmen.

Hundstorfer weist auch auf die Anstrengungen zur Frauenförderung in seinem Ministerium hin. "Ich bekenne mich zu einer aktiven Gleichbehandlungs- und Frauenförderungspolitik. Mein Ressort setzt in diesen Bereichen ein breit gefächertes Spektrum an Aktivitäten um. Wichtiges Instrument ist dabei der Frauenförderungsplan des BMASK, worin u. a. konkrete Zielvorgaben zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen vorgesehen sind", so der Sozialminister abschließend.

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