SPÖ Kaiser: Kärnten hat Nachholbedarf bei Kleinstkinderbetreuung

Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss stärker unterstützt werden

Klagenfurt (OTS) - Dringenden Nachholbedarf in Kärnten ortet der stellvertretende Parteivorsitzende der SPÖ, Frauen- und Gleichbehandlungsreferent LR Peter Kaiser, bei der flächendeckenden Ganztagskinderbetreuung, die derzeit vor allem bei der Kleinstkinderbetreuung noch massive Mängel aufweise. "Das Barcelona-Ziel, das für 33% der unter dreijährigen entsprechende Betreuungsplätze vorsieht, ist mit einer Quote von lediglich 8% in Kärnten noch lange nicht erreicht und hier gilt es anzusetzen um die Frauenerwerbsquote zu steigern und Frauen überhaupt den Zugang zu vollwertiger Arbeit ermöglichen zu können", so Kaiser.

Bei den Sprechtagen in den Bezirken sei vor allem das mangelnde Angebot bei Betreuungseinrichtungen für Kleinstkinder immer wieder ein Thema, berichtet Kaiser. "Sich damit zu rühmen, es sei ohnehin schon vieles getan worden, wird für eine gleichberechtigte Zukunft von Mann und Frau nicht ausreichen", so Kaiser an die Adresse von Dörfler. Vielmehr sei es Tatsache, dass Frauen in Kärnten bei der Berufswahl leider noch immer massiv eingeschränkt sind, wenn es um die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. "Dem kann nur entgegen gewirkt werden, wenn wir das Angebot von Kinderbetreuungseinrichtungen massiv aufstocken, vor allem auch bei der Kleinstkinderbetreuung", so Kaiser, der diese wichtigen Themen auch in der morgigen Podiumsdiskussion "Die gläserne Decke durchbrechen" in den Mittelpunkt stellen wird.

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