Binder-Maier zum Internationalen Frauentag: Mehr Frauen in Führungspositionen

SPÖ NÖ Frauen fordern das Schließen der Einkommensschere

St. Pölten (OTS) - "Noch nie waren Frauen so gut ausgebildet wie heute. Dennoch stoßen sie bei ihrem beruflichen Aufstieg an eine gläserne Decke", erklärt die Vorsitzende der SPÖ NÖ Frauen, NRin Gabriele Binder-Maier.
Zum Internationalen Frauentag am 8. März starten die SPÖ Frauen deshalb mit Aktionen in ganz Österreich die Kampagne "Karriere jetzt:
Weiter auf der Leiter". In Niederösterreich hat diese Kampagne eine zusätzliche Bedeutung, stehen doch die Gemeinderatswahlen vor der Tür. "Unser Ziel ist es, mehr Frauen in den Gemeindestuben zu etablieren. Rund 50 Prozent der Menschen in den Gemeinden sind weiblich. Die Zusammensetzung in den Gemeinderäten spiegelt dieses Bild nicht einmal annähernd" so Binder-Maier: "Wir wollen Frauen Mut machen, in allen Bereichen Karrierechancen zu ergreifen und einzufordern, und natürlich auch in der Politik, denn davon profitieren alle Menschen."

Die Gehaltstransparenz ist eine der weiteren zentralen Forderungen des Internationalen Frauentages 2010. "Dass Frauen gegenüber Männern rund 15 Prozent weniger Einkommen haben, lässt sich nicht erklären. Wir unterstützen daher unsere Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Sozialminister Rudolf Hundsdorfer in ihren Forderungen zur Gehaltstransparenz. Die SPÖ-Landesfrauenorganisation und der SPÖ-Landesparteitag haben deshalb bereits im Vorjahr einstimmige Beschlüsse zur Gehaltstransparenz getroffen", berichtet Binder-Maier. Frauen verdienen österreichweit mit Pflichtschulabschluss um zwei Euro weniger in der Stunde, die Einkommensschere beträgt bei Akademikerinnen schon sechs Euro. Um die Forderung nach der gesetzlichen Verankerung der Einkommenstransparenz im Gleichbehandlungsgesetz zu bekräftigen, haben die SPÖ Frauen auf www.frauen.spoe.at eine UnterstützerInnenplattform eingerichtet. "Wir appellieren an alle Frauen und Männer, diese Forderung zu unterstützen" so Binder-Maier.

"Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Frauen selbstbestimmt und selbständig leben können, ist eine ganztägige Kinderbetreuung und die Ganztagesschule" ist Binder-Maier überzeugt. Die SPÖ-Frauen fordern daher einen Rechtsanspruch auf eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung mit Öffnungszeiten, die sowohl auf Eltern und Kindern Rücksicht nimmt.

"Was für die Gemeindestuben gilt, gilt auch für die Unternehmen. Um den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, sind verpflichtende Quoten unumgänglich. Derzeit sind in den Top-200 Unternehmen in Österreich nur neun Prozent der Aufsichtsratsmitglieder Frauen. Wir wollen einen fairen Anteil und das wird nur durch verpflichtende Quoten erreicht" so die Landesfrauenvorsitzende Gabriele Binder-Maier.

"Rollenbilder und Rollenklischees aufzuweichen ist für uns deshalb besonders wichtig. Unbezahlte Arbeit aufzuteilen, Berufe nicht nach dem Geschlecht auszuwählen sondern nach Neigung, Aus- und Weiterbildung jederzeit zu ermöglichen und eine gerechte faire Entlohnung, dafür stehen die SPÖ-Frauen" so Landesfrauenvorsitzende NRin Gabriele Binder-Maier zusammenfassend.

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