Tauß/Hierhacker: "Kampf Dohnals fortführen"

Dohnals Forderungen verlieren nicht an Aktualität - Das ist ein Arbeitsauftrag

Wien (OTS) - "Zahlreiche Forderungen Johanna Dohnals sind noch
lange nicht umgesetzt und heute aktueller denn je, vor allem was die Themen Chancengleichheit, Gesamtschule und Integration betrifft", machte JG-Vorsitzende Tina Tauß heute, Freitag, im Vorfeld zur Kundgebung anlässlich Dohnals Tod deutlich. Die Vorsitzende des JG-Frauenarbeitskreises Birgit Hierhacker betonte: "Wir jungen Frauen verstehen das als einen Arbeits- und Kampfauftrag. Es geht nicht nur darum zentrale Werte, wie Chancengleichheit mit Leben zu erfüllen und um deren Umsetzung, sondern auch Dohnals politische Arbeit und ihre Art darum zu kämpfen für alle, die sie nicht mehr kennen lernen konnten, zu bewahren." ****

Zentrales Thema der Frauenpolitik müsse in Zukunft sein, die Einkommensschere zu schließen, so Hierhacker. Es sei "bedenklich", dass sich ein moderner Staat wie Österreich in diesem Bereich nicht weiterentwickelt. "Es schadet auf Dauer unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft, wenn das Potential, das Frauen und Männer gemeinsam haben, nicht genutzt wird", so Hierhacker. Die Junge Generation unterstützt daher die Forderung der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nach Offenlegung der Gehälter. "Dies kann zwar nicht der Weisheit letzter Schluss sein, aber ein wesentlicher Schritt zur gleichberechtigten Entlohnung", betonte Hierhacker.

JG-Vorsitzende Tina Tauß hielt fest, dass es mit der SPÖ in Sachen Frauenpolitik nie einen Schritt zurück geben wird. "An der Fristenlösung darf nicht gerüttelt werden. Frauen müssen selbst über ihren Körper bestimmen können", so Tauß. Das gleiche gelte für Themen wie Opferschutz und Gewaltprävention. "Frauen, die bedroht werden, müssen geschützt werden und dürfen aufgrund einer Trennung nie sozial oder finanziell schlechter gestellt sein. Es ist eine zentrale Aufgabe der Politik hier entsprechende Maßnahmen zu setzen", so Tauß abschließend. (Schluss) sm

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