FPÖ-Deimek: Stögers Ernährungspyramide angesichts des Käse-Skandals eine Geschmacklosigkeit ersten Ranges

Schönwetterpolitik stinkt zum Himmel - Überforderter Minister soll zurücktreten

Wien (OTS) - "Gesundheitsminister Stöger verweigert weiterhin jede Aussage zum täglich ausufernden Käse-Skandal", konstatiert der freiheitliche Konsumentensprecher NAbg. Gerhard Deimek. Während Tausende Konsumenten immer noch auf eine Erklärung Stögers warten, wie sie sich nach dem Verzehr von Listerien-Quargel verhalten sollen, gefalle sich der Minister in Schönwetterpolitik und präsentiere stolz eine geplante Ernährungspyramide. "Das ist geradezu geschmacklos, während die Menschen in Österreich und Deutschland an verseuchtem Quargel sterben." Noch geschmackloser sei der Slogan "Gesundes Essen kann man sich leisten", nachdem bekannt wurde, dass dieser Quargel auch noch für die Ärmsten der Armen in Sozialmärkte geliefert wurde. "So kann man kein Ministerium führen, das für Gesundheit und Leben von Menschen verantwortlich ist. Wer den brennenden Sorgen der Bevölkerung mit einer Null-Informationspolitik begegnen will, soll zurücktreten", fordert Deimek.

Zudem gelinge es Stöger auch durch die Ernährungspyramide nicht, die von ihm festgestellte Verwirrung der Menschen zu beenden. "Wie sonst ist es erklärbar, dass sich in Supermärkten Produkte finden, deren positive Wirkung vom Gesundheitsministerium amtlich bestätigt wird, obwohl sie in Wahrheit großen Mengen Zucker, Aromen, Verdickungsmittel und ähnliches enthalten? Vielleicht sollte man ehrlicherweise hinzufügen, dass die amtliche Bestätigung durch das Gesundheitsministerium vom Finanzministerium unterstützt wird", so Deimek. Wer das wichtige Anliegen einer gesunden Ernährung ernst nehme, dürfe sich nicht für Produktwerbekampagnen einspannen lassen. Wenn Stöger wirklich etwas für gesunde Ernährung tun wolle, solle er sich für die Lebensmittelkennzeichnung durch ein Ampelsystem und den Aufdruck aller Inhaltsstoffe in einer Schriftgröße von mindestens 3 Millimetern stark machen, wie dies in England oder den USA vorgeschrieben sei. "Der nächste Konsumentenschutzausschuss im April wäre ein günstiger Zeitpunkt, dem Parlament ein entsprechendes Gesetz vorzulegen. Besser wäre jedoch, wenn dies schon Stögers Nachfolger tun würde", so Deimek.

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