Stöger: Neue Ernährungspyramide ist "einfach, leicht verständlich und selbsterklärend"

Gesundes Essen kann man sich leisten

Wien (OTS/SK) - "Die neue einheitliche österreichische Ernährungspyramide ist einfach, leicht verständlich und selbsterklärend", sagte Gesundheitsminister Alois Stöger am Freitag bei der Präsentation der neuen österreichischen Ernährungspyramide im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn. Die Pyramide soll ein "positiver Impuls für die österreichische Ernährungssituation sein", betonte der Minister. Die bisherigen Pyramiden hätten zu Missverständnissen, Fehlinformationen und auch zu Verunsicherung in der Bevölkerung geführt. Dies berge letztlich auch die Gefahr, dass die Menschen gar keine Empfehlung ernst nehmen, so Stöger. Die neue, vereinheitlichte Pyramide soll dem nun Abhilfe schaffen und Lust auf gesunde Ernährung machen. "Gesundes Essen macht Lust aufs Essen", sagte Stöger. Der Minister betonte, dass gesunde Lebensmittel nicht teuer sind: "Gesundes Essen kann man sich leisten." ****

Der Minister unterstrich, dass Ernährung ein zentrales Thema seiner Arbeit sei. So wurde etwa im Jahr 2009 ein aktueller Ernährungsbericht präsentiert und ein nächster beauftragt. Im Februar 2010 erfolgte der Startschuss zum Nationalen Aktionsplan Ernährung (NAP.e). Als eine der ersten Maßnahmen im Rahmen des NAP.e wurde am Freitag die neue, einheitliche österreichische Ernährungspyramide vorgestellt.

An der Erarbeitung der Ernährungspyramide waren erstmals alle maßgeblichen, namhaften Organisationen im Bereich Gesundheitsförderung und Ernährung beteiligt. Unter der Federführung des Gesundheitsministeriums einigte man sich auf die Eckdaten einer neuen österreichischen Ernährungspyramide, die die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und österreichischen Spezifika berücksichtigt.

Die Basis der in der Pyramide empfohlenen Ernährung bilden kalorienarme Getränke, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sowie diverse Getreideprodukte. Immer wieder sollten auch Vollkornprodukte gegessen werden. Fisch und Fleisch (inkl. Wurstwaren) sollten maximal zwei-bzw. dreimal pro Woche gegessen werden. Mit Fett soll sparsam umgegangen werden. Die Spitze der Pyramide bilden Süßigkeiten, fette und salzige Snacks, Limonaden, gebackenes oder fettes Fast Food. Hin und wieder kann man sich Genüsse aber leisten.

"Das Motto der Pyramide ist: Gesund leben leicht gemacht", sagte Prof. Siegfried Meryn und betonte abschließend: "Zum ersten Mal haben sich alle auf eine Leitlinie geeinigt. Das ist noch keinem Gesundheitsminister vorher gelungen". (Schluss) rb

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