FPK-Warmuth: "Offene Frauenforderungen endlich bereinigen!"

Neben Lohn- und Kinderbetreuungsthemen fordern Freiheitliche verstärkte Gesundheitsmaßnahmen für Frauen

Klagenfurt (OTS) - Als "never-ending-story" bezeichnet die Frauensprecherin der Freiheitlichen in Kärnten, LAbg. Wilma Warmuth, die sich alljährlich wiederholenden und nicht erledigten Forderungen der Kärntner Frauen anlässlich des Internationalen Weltfrauentages am 8. März.
Die Forderung "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" widerspreche der Lebensrealität in der Privatwirtschaft, insbesondere in Dienstleistungsberufen, wo die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern noch immer mehr als 30% betragen. Ziel müsse daher sein, so Warmuth, dass der SPÖ-lastige ÖGB bei den Lohnverhandlungen verstärkt Frauen in diese Entscheidungskomitees entsendet.

Zum Thema "Kinderbetreuung" verweist die freiheitliche Familiensprecherin darauf, dass in Kärnten zwar 1000 Kindergartenplätze zu viel zur Verfügung stehen, dass aber die Öffnungszeiten der Kindergärten noch immer nicht dem Bedarf der Eltern mit verlängerten Arbeitszeiten angepasst wären. Hier müssten die Gemeinden als Kindergartenerhalter stärker in die Pflicht genommen werden. Zudem sollten sich die Kärntner Gemeinden künftig auf das laufende Konzept von Familienreferent LH Gerhard Dörfler "geförderte Tagesmütterausbildung" zur flexiblen Kinderbetreuung konzentrieren, verlangt Wilma Warmuth.

Handlungsbedarf bestehe auch seitens der Wirtschaftskammer. "Ziel muss es sein, dass die Unternehmer stärker in Richtung familienfreundliche Arbeitswelt motiviert werden. Zufriedene Arbeitnehmerinnen, die durch betriebsinterne Regelungen Beruf und Familie besser vereinbaren können, zeigen auch eine höhere Produktivität zugunsten des Betriebes", betonte Warmuth.

Das Thema der Aufstiegschancen für Frauen im öffentlichen Dienst sei durch die Berücksichtigung der "Gender-Mainstreaming-Strategie" bereits in Umsetzung. Zahlreiche qualifizierte Frauen werden dadurch laufend in Führungspositionen im Landes- und Schuldienst gebracht. Hier hat die Privatwirtschaft noch eklatanten Handlungsbedarf, kritisiert die Frauensprecherin.

Um den zunehmenden Burn-out und Herzinfarkt-Indikationen entgegenzuwirken, müsse der Frauen- und Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser im Rahmen der Frauenberatungsstellen auch verstärkt psychosoziale Beratung und Betreuung für stresserkrankte Frauen anbieten, fordert Warmuth.

Abschließend betont Warmuth auch die Notwendigkeit zur Umsetzung von Werten wie Familie, Heimat sowie Zusammengehörigkeit und Beziehungsfähigkeit zwischen den Lebenspartnern. "Es kann nicht sein, dass zwischen den Lebenskonzepten Vollhausfrau und Berufstätigen ständig polarisiert wird. Jede Lebensform hat ihre Wertigkeit! Seitens der Freiheitlichen bieten wir verstärkte Rahmenbedingungen für Familien und Alleinerzieherinnen. Denn jene Frauen, die sich der Versorgungs- und Kinderbetreuungsarbeit widmen, brauchen verstärkte Unterstützung! Kinder zu haben bedeutet, die nächste Generation abzusichern und das ist eine verantwortungsvolle Leistung der Gesellschaft". (Schluss)

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