Pendlerinitiative-Gosch ortet VCÖ-Generalangriff auf die Pendler/innen

Pendeln kostet Zeit, Geld und kann die Gesundheit gefährden

Graz (OTS/FCG) - "Die Pendlerinitiative Austria (PIA) setzt sich seit Jahren konsequent für die 1,2 Millionen Pendlerinnen und Pendler in Österreich ein. Wenn jetzt der Verkehrsclub
Österreich (VCÖ) in einem APA-Interview behauptet, dass vor allem 'Gstopfte' zu den Bezieher/innen des Pendlerpauschales zählen, so ist das ein Generalangriff auf die Pendlerförderung in Österreich, die aufgrund der anstehenden Budgetsanierung der Politik ohnehin unter Druck steht", so Franz Gosch, Obmann der Pendlerinitiative Austria.

"Es ist ein Schwachsinn zu behaupten, dass 400.000 Pendlerinnen und Pendler, die mehr als 40.000 Euro im Jahr verdienen, gut situierte Profiteure des Systems sind. Diese Berechnung entbehrt alleine aufgrund der Einkommensstatistik jeglicher Grundlage", kritisiert Gosch den Vorstoß des VCÖ vehement.

"Der bislang seriös auftretende VCÖ plant offensichtlich eine Demontage der Pendlerförderung zu Lasten der Betroffenen. Sicher nicht mit uns", kündigt Gosch bereits jetzt Widerstand an, falls auch die Politik auf diesen Zug aufspringen möchte.

"Die PIA ist grundsätzlich bereit über eine Reform des Pendlerpauschales in Verhandlungen zu treten, da es im derzeitigen System Ungerechtigkeiten bei den Entfernungskriterien sowie bei den Zumutbarkeitsgrenzen für die Erlangung des großen Pendlerpauschales gibt. Diese Zumutbarkeitsgrenzen sind schon lange eine Zumutung! Hier wird einem Pendler/einer Pendlerin zugemutet, dass für eine Distanz von 20 km zum Arbeitsplatz eine dreistündige Wegzeit mit dem öffentlichen Verkehrsmittel vertretbar ist. Weiter fordert die Pendlerinitiative eine Verbesserung des Pendlerzuschlages für Kleinverdiener", so Gosch

"Die Wirtschaft fordert immer mehr Mobilität von den Arbeitnehmer/innen, jetzt auch noch die Pendlerförderung in Frage zu stellen, ist skandalös. Die PIA kämpft bereits mehrere Jahre für die Erhaltung der Errungenschaften für die Pendlerinnen und Pendler, welche ohnehin auf sehr wackeligen Beinen stehen. Die Erhöhung des Pendlerpauschales um 15 Prozent, der Pendlerzuschlag für Kleinverdiener sowie das erhöhte amtliche Kilometergeld im Jahr 2008 sind nur bis Ende 2010 sichergestellt. Wir hoffen, dass der VCÖ hier nicht als Auftragstäter dafür gesorgt hat, dass diese mit 2010 endgültig auslaufen", kritisiert Gosch abschließend.

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