Mikl-Leitner: Frauenpolitik darf sich nicht auf jammern und sudern reduzieren

Müssen Frauen Mut machen in Führungspositionen und in die Politik zu gehen

St. Pölten (OTS/NÖI) - Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März fordert die für Frauenfragen zuständige VP-Landesrätin, Mag. Johanna Mikl-Leitner, dass es endlich an der Zeit wäre, mit der "Suderei" rund um die Benachteiligung von Frauen aufzuhören und endlich Taten zu setzen. So sind die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern heute so groß wie vor 30 Jahren. Das liegt aber zu einem großen Teil daran, dass Frauen oft die falschen Berufe wählen und ihnen nicht die Chance gegeben wird, sich für Führungspositionen zu bewerben. Aus diesem Grund gilt es, den Frauen Mut zu machen.

"Wir tun dies mit zahlreichen Veranstaltungen, wie dem 'Women Network', wo wir Frauen informieren, welche Wege es gibt, um erfolgreich zu werden. Darüber hinaus beginnen wir bereits bei jungen Mädchen mit Informationsoffensiven, welche Berufe zukunftsträchtig und erfolgreich sind. So wählen Frauen unter 270 Berufen leider noch immer am häufigsten den der Friseurin oder der Einzelhandelskauffrau aus. Wir müssen daher informieren und ihnen Mut machen, anstatt immer nur destruktiv zu jammern, so Mikl-Leitner.

Neben diesen Maßnahmen versucht die Volkspartei Niederösterreich aber auch Frauen vermehrt für politische Positionen anzusprechen. "So haben wir bei der kommenden Gemeinderatswahl bereits über ein Viertel an weiblichen Kandidatinnen - das sind um 800 mehr, als noch vor fünf Jahren. Jetzt liegt es natürlich auch an den Wählern und Wählerinnen diesen Frauen eine Chance zu geben, in die Gemeindestuben einzuziehen. Die Tatsache, dass zwar 52 Prozent der Bevölkerung weiblich ist, aber nur 7 Prozent der Bürgermeisterinnen weiblich sind, könnte so bald der Vergangenheit angehören. Immerhin hat sich bei der Volkspartei Niederösterreich die Zahl der weiblichen Spitzenkandidatinnen seit der letzten Gemeinderatswahl verdoppelt, so Mikl-Leitner.

Mikl-Leitner fordert in diesem Zusammenhang aber auch die zuständige Frauenministerin, die immer an vorderster Front "jammert" und "bedauert" auf, endlich mit den Sozialpartnern Verhandlungen aufzunehmen, dass Kollektivverträge geändert werden und das Missverhältnis bei den Einkommen verringert wird. Ewiges Sudern und Jammern hilft nichts - handeln ist gefragt. Offensichtlich ist aber bei der Frauenpolitik auf Bundesebene "Jammern", oder die Diskussion rund um den Text unserer Bundeshymne das Programm.

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