AK: Offenlegungspflicht von Jahresabschlüssen - strenger kontrollieren! 2

Justizministerin muss endlich tätig werden

Wien (OTS) - Eine aktuelle AK Studie bei knapp 1.120 großen Unternehmen zeigt, dass zwei von drei Firmen innerhalb von drei Jahren die Offenlegungsvorschriften und Fristen von Jahresabschlüssen nicht sehr ernst nehmen oder sie sogar missachten. Die AK verlangt, dass die Justizministerin die Firmenbuchgerichte zu mehr Kontrollen veranlasst. Außerdem fordert die AK: Rauf mit den Verwaltungsstrafen!

Konkret verlangt die AK:
1 Verstärkte Kontrolle
Die Justizministerin muss endlich aktiv werden und darf nicht mehr tatenlos zusehen. Sie muss die Firmenbuchgerichte zu einer verstärkten Kontrolle der Offenlegungspflichten anhalten. Der bestehende Strafrahmen ist voll auszuschöpfen.

2 Runter mit der Offenlegungsfrist
Die gesetzliche Offenlegungsfrist muss von neun auf sechs Monate verkürzt werden - auch zur Verbesserung der wirtschaftlichen Transparenz in Krisenzeiten.

3 Rauf mit den Verwaltungsstrafen
Die Verwaltungsstrafen sind zu gering und haben keine Wirkung. Sie müssen auf 7.200 Euro erhöht werden.

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