Heinisch-Hosek: Beschämend, dass Frauen für gleiche Arbeit weniger bezahlt bekommen

Schraube endlich anziehen - Durchschnittsgehälter in den Betrieben offenlegen

Wien (OTS) - "Dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger bezahlt bekommen, einfach deshalb, weil sie Frauen sind, ist beschämend. Und dass die Einkommensunterschiede eher größer als kleiner werden, hat nichts mit einer modernen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts zu tun", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich des bevorstehenden Internationalen Frauentages.

Frauen würden für die gleiche Arbeit um bis zu 15 Prozent weniger verdienen als die männlichen Kollegen, einfach deshalb, weil sie Frauen seien. Und das sei nicht mehr zu akzeptieren. Daher sei jetzt mit Hochdruck daran zu arbeiten, dass in den österreichischen Betrieben die durchschnittlichen Löhne und Gehälter von Frauen und Männern offen gelegt werden. "Da müssen wir endlich die Schraube anziehen", so die Ministerin. Es könne nicht sein, dass sich die Unternehmen 15 Prozent der Lohnkosten sparen, indem sie Frauen einfach weniger bezahlen.

Sie habe mit vielen Widerständen von Männern zu kämpfen. Vielen sei es nicht recht, dass eine offene Diskussion über die Durchschnittseinkommen in den Betrieben geführt werde, so die Ministerin abschließend.

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