Dann eben: Auf ein Neues! (von Claudia Grabner)

Ausgabe 5. März 2010

Klagenfurt (OTS) - Wie oft haben wir die alte Leier von der Geschlossenheit der Partei nun schon über uns ergehen lassen müssen? Wie oft wurde sie, die besagte Geschlossenheit, angerufen, beschworen, versprochen? Nein. Wir haben das Mitzählen aufgegeben. Irgendwann um das Jahr 2000 herum. Stattdessen haben wir uns aufs Staunen verlegt: Wie da eine Partei ihr Potenzial - inhaltlich wie personell - derart untergraben kann. Die Kärntner SPÖ - sie schafft es mit links, sich in Permanenz und konsequent selbst zu schwächen. Dass Helmut Manzenreiter aus gesundheitlichen Gründen seine Kandidatur zurückgezogen hat, mag schon stimmen. Auch stimmen. Den Rest haben wohl parteiinterne Gegner besorgt - Freundschaft! Wie auch immer: Die SPÖ darf sich wieder einmal von ihren Befindlichkeiten diktieren lassen ... Oder aber sie zieht die Reißleine, besinnt sich darauf, dass es durchaus anderes gäbe, womit es sich beschäftigen ließe: Mit den politischen Herausforderern etwa. Und mit Kärnten, das darauf wartet, sich einer geschlossenen Partei anzuvertrauen, die für Qualität und Zukunft steht.

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