FPÖ-Neubauer: Oppositionsdruck führt in Südtirol zu einer Erneuerungspolitik im südlichen Tirol

"Zu Mantua in Banden" als identitätsstiftendes Tiroler Element

Wien (OTS) - "Ich begrüße den Gesinnungswandel bei den Vertretern der Sammelpartei SVP, das "Andreas Hofer-Lied" als Landeshymne endlich auch offiziell anzuerkennen und werte es als einen klaren Ausdruck Tiroler Gesinnung, den Gang vor das Höchstgericht im Rechtsstreit um das im Dezember erlassene, faschistische Dekret im Streit um deutschsprachige Ortsnamen, nicht zu scheuen!", stellte heute der freiheitliche NAbg. Werner Neubauer fest.

"Es kann ja wohl nicht angehen, dass es im 21. Jahrhundert einem Mitglied der Europäischen Union möglich sein soll, faschistische Gesetze zu neuem Leben zu erwecken. Das lässt sich nicht mit der immer wieder viel gepriesenen Wertegemeinschaft der EU vereinbaren", so Neubauer.

Die Regierung in Rom hatte nach Interventionen von Abgeordneten das Dekret wieder eingeführt, was heftige Protesten von Südtiroler Parteien auslöste. Einen kleinen Seitenhieb zu Aussagen des Landeshauptmannes Durnwalder konnte sich Neubauer aber doch nicht verkneifen: "Wenn Durnwalder die Meinung vertritt, dass "man endlich einmal zu einer Lösung in dieser Frage kommen müsse, die man seit 1945 hätte lösen können", stellt sich wohl die Frage, wer die Südtiroler Volkspartei in all den Jahren der Alleinregierung an der Umsetzung abgehalten hat," sagte der Südtirol-Sprecher der FPÖ abschließend.

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