ÖH: Karl gefährdet Dialog

Ministerin verhält sich destruktiv

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft erteilt der Forderung von Wissenschaftsministerin Karl nach Zugangsbeschränkungen für alle Studienrichtungen eine klare Absage. "Karl gefährdet damit den Dialog und führt den Kurs von Johannes Hahn nahtlos fort", meint Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. "Es stellt sich die Frage, wie sinnvoll der Dialog mit ihr überhaupt ist, wenn die Ergebnisse ohnehin schon festzustehen scheinen. Karl verhält sich destruktiv, während die Studierenden an Lösungen arbeiten", so Wallerberger weiter.

"Im News-Interview erklärt Karl Studierende für dumm und unmotiviert und versucht, ihnen die Schuld an 15 Jahren ÖVP-Hochschul-Misere in die Schuhe zu schieben" sagt Eva Maltschnig, ÖH-Generalsekretärin. "Nicht die Studierenden sind das Problem, sondern die Unfähigkeit der Politik, die nötigen Bedingungen für ungehindertes Studieren zu schaffen" so Maltschnig weiter.

"Die Minsiterin hat einfach nichts verstanden: Die Studierenden lassen es sich nicht mehr gefallen weiterhin ignoriert zu werden", so Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. "Die heute stattfindende Fragestunde wird zeigen, ob Karl überhaupt bereit ist, die Anliegen der Studierenden ernst zu nehmen", so Maurer weiter.

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