Leitl, Haubner: Es gibt nur einen Sieger der Kammerwahl - den Wirtschaftsbund

Wirtschaftsbund hat Wahlziel klar erreicht und Vertrauen ausgebaut. Bürokratieabbau und Lohnnebenkostensenkung Aufgaben der nächsten Jahre

Wien (OTS) - Bei der heutigen Pressekonferenz des Österreichischen Wirtschaftsbundes anlässlich der höchst erfolgreich geschlagenen Wirtschaftskammer-Wahl stand für Präsident Dr. Christoph Leitl und Generalsekretär Abg.z.NR Peter Haubner eines zweifelsfrei fest: "Der einzige Sieger der Kammerwahl ist der Wirtschaftsbund. Alle Wahlziele wurden erreicht, ja sogar durch den Zugewinn an Stimmen sogar übertroffen. Alles Landespräsidenten wurden von den Unternehmerinnen und Unternehmern mit einem überwältigenden Vertrauensvotum ausgestattet."

Generalsekretär Peter Haubner führte den Erfolg auf die konsequente Wahlkampfstrategie, die richtigen, zukunftsweisenden Themen, sowie Erfahrung und Kompetenz zurück: "Der Folgeauftrag bedeutet Verantwortung für die kommenden fünf herausfordernden Jahre."

In Richtung des Mitbewerbs sprach Haubner von einem deutlichen Verfehlen der Wahlziele: Der SWV ist glücklich leicht verloren zu haben. Die Strache-Liste, von einem Mann, der in Wien 35 Prozent erreichen will, ist bei 2,7 Prozent gelandet. Mit dem Effekt, dass der RFW gleich mit zertrümmert wurde. Und die Grünen sind zwar in doppelt so vielen Fachgruppen angetreten als zuletzt, doch ihr Ziel einer Verdoppelung der Stimmen haben sie verfehlt."

Der Präsident des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Christoph Leitl, legte die künftige Richtung fest: "Der Wirtschaftsbund wird eine unbequeme, aber ehrliche Stimme sein. Ohne Kraft, die auch Widerstände spürt, wird Politik zum Opfer von Demagogen und Populisten. Nur die Wahrheit bringt Glaubwürdigkeit."

Leitl weiter: "Die Leistungsträger haben sich auf den Wirtschaftsbund verlassen. Wir werden diese Verantwortung sorgsam ausüben. Wir stehen in einer Zeit der Weichenstellungen: Wird Österreich am Ende der Krise auf Seiten der Verlierer oder der Gewinner stehen? Der Wirtschaftsbund wird alles tun, damit Österreich auf Seiten der Gewinner steht. Um das zu gewährleisten, haben drei Kategorien höchste Bedeutung."

"Erstens benötigt Österreich eine Wachstumsstrategie, anstatt die Steigerung der Arbeitslosenziffern zur Kenntnis nehmen zu müssen. Zweitens muss eine sofortige Bürokratiereform eingeleitet werden. Weniger Hürden und Aufwand, anstatt ein weiteres Aufblähen des Verwaltungsapparates. Und dritter wichtiger Punkt: Finanzielle Entlastung, statt Belastung", so Leitl heute.

Der Präsident des Österreichischen Wirtschaftsbundes: "Im Pfusch liegen rund 8 Milliarden an Potential, in der staatlichen Verwaltung könnten rund 5 bis 6 Milliarden Euro eingespart werden, in der Neugestaltung der Pensionen etwa nach dem schwedischen Modell, würden weitere 5 Milliarden liegen - diese Potentiale müssen wir heben und nicht deren Vorhandensein mit einem Achselzucken quittieren. Denn das Umgekehrte - neue Steuern, würden den Betrieben Kraft entziehen und dadurch Jobs gefährden. Ebenso würden neue Steuern die Kaufkraft schwächen, und damit die Wirtschaft lähmen. Wir werden Bundeskanzler Faymann beim Wort nehmen - er hat versprochen: keine neuen Steuern!"

Leitl abschließend: "Ich sage klar und deutlich: Wer jetzt über neue Steuern redet, aber die Systeme nicht erneuert, der handelt unverantwortlich."

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