Grüne Ottakring: Radfahren gegen die Einbahn auch in Ottakring flächendeckend umsetzen

Ahnungslosigkeit der FPÖ spiegelt Bewusstseinsmangel in der Bevölkerung wider

Wien (OTS) - "Wenn die FPÖ vom Radfahren redet, kommt nur Ahnungslosigkeit zu Tage," kritisiert Cris Nessmann, Bezirksrat und Vertreter der Grünen in der Ottakringer Verkehrskommission.

Radfahren gegen die Einbahn bringe keinerlei Sicherheitsprobleme, sondern erhöhe die Verkehrssicherheit. "Es gibt ja bis dato keinen einzigen dokumentierten Unfall beim Radfahren gegen die Einbahn", so Nessmann. "Es ist auch klar: Im Begegnungsverkehr sehen sich AutofahrerInnen und RadlerInnen in die Augen. Da passiert nichts." Solch eine Regelung sei absolut notwendig, um den großen Vorteil des Fahrrades als städtisches Verkehrsmittel nicht durch Umwege zunichte zu machen: Die Schnelligkeit auf kurzen und mittleren Wegen.

Die Grünen wünschen sich in Anfragen und Anträgen zur heutigen BV-Sitzung allerdings eine breite Diskussion und Information der Öffentlichkeit. "Die Ahnungslosigkeit der FPÖ spiegelt auch den Bewusstseinsmangel in der Bevölkerung wider. Kein Wunder, bei einem Radfahranteil von 5 Prozent in Wien. Von der SPÖ wünsche ich mir die Einladung eineR RadverkehrsexpertIn in die Ottakringer Verkehrskommission, wenn dieses Thema behandelt wird."

Radfahren gegen die Einbahn solle möglichst flächendeckend umgesetzt werden. "Dann rechnen auch alle VerkehrsteilnehmerInnen immer mit einem Fahrrad", betont Nessmann."In Ottakring geht diesbezüglich leider alles sehr langsam. Während etwa der 9. Bezirk bereits beinahe alle Einbahnen geöffnet hat, ist der 16. auch in dieser Hinsicht Schlusslicht bei der Förderung des Radverkehrs", so Nessmann abschließend.

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