FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Vergifteter Käse bei den Ärmsten der Armen entsorgt!

Stöger rührt weiter keinen Finger und soll endlich zurücktreten

Wien (OTS) - Der Käse-Skandal ist um eine schockierende Facette reicher. Wie die Zeitung "Heute" berichtet, wurde Ende Oktober/Anfang November 2009 massenhaft Prolactal-Quargel der betroffenen Sorten an einen St. Pöltner Sozialmarkt geliefert. "Wer auch immer das getan hat, wollte offenbar die kontaminierte Ware bei den Ärmsten der Armen entsorgen", so Belakowitsch-Jenewein, die dringend Ermittlungen verlangt und den Betreiber des Sozialmarkts auffordert offenzulegen, wer diesen Käse geliefert hat.

Wie eine Sozialmarkt-Einkäuferin angab, sei es nämlich völlig untypisch gewesen, dass plötzlich große Mengen Käse in den Markt kamen, die noch innerhalb der Verzehrfrist waren. Meist wird an Sozialmärkte nur solche Ware geliefert, die schon abgelaufen ist oder kurz davor. "Couragierten Bürgern wir Frau Dimm, die sich an uns gewendet und die Sache auch bei der Polizei angezeigt hat, ist zu verdanken, dass der Käse-Skandal schön langsam im allen seinen grausigen Details öffentlich wird. Gesundheitsminister Stöger und seine Beamten sind hingegen weiterhin mit dem Vertuschen beschäftigt", stellt Belakowitsch-Jenewein fest. Ein Audio-Interview mit Aufdeckerin Theresia Dimm hat die Webseite www.unzensuriert.at veröffentlich.

Es sei auch ein unglaublicher Affront des Gesundheitsministeriums gegenüber der betroffenen Frau, ihr einfach mitzuteilen, sie solle nicht so hysterisch sein. "Leider passt das alles ins jämmerliche Bild des Gesundheitsministeriums in dieser Angelegenheit. Stöger denkt offenbar nicht einmal daran, sich an die vielen Menschen zu wenden, die von dem vergifteten Käse gegessen haben und ihnen zu sagen, was sie nun tun können." Jedenfalls, so Belakowitsch-Jenewein, müsse den Menschen geraten werden, dringend einen Arzt aufzusuchen und sich auf Listerien untersuchen zu lassen, um einen Ausbruch der Krankheit zu verhindern.

"Stöger ist mit dieser Vogel-Strauß-Politik nicht länger tragbar", steht für die FPÖ-Gesundheitssprecherin fest: "Er soll daher endlich zurücktreten."

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