NÖGKK: 1 Million An- und Abmeldungen pro Jahr

Gut versichert und korrekt angemeldet - Service für Dienstgeber und -nehmer

St. Pölten (OTS) - 969 305 Mal im Jahr 2009 wurden Dienstnehmer
bei der NÖGKK zur Sozialversicherung an- bzw. abgemeldet. Das "Meldewesen" dient aber nicht nur zur korrekten Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge. Es geht vor allem auch um die optimale Absicherung der Arbeitnehmer: Die NÖGKK überprüft, ob diese ordentlich angemeldet sind. Dadurch wird gewährleistet, dass sämtliche sozialversicherungsrechtlichen Ansprüche (anrechenbare Versicherungszeit, richtige Entgeltzahlung, Krankengeld, Pension etc.) gewahrt werden.

Gerade im Meldebereich der Sozialversicherung passiert es, dass auf Grund komplexer und umfassender gesetzlicher Bestimmungen leicht Fehler in der administrativen Abwicklung passieren können. Tatsächlich sind 22 Prozent der erstatteten Meldungen nicht sofort verarbeitbar; das führt zu erhöhtem Aufwand für die Unternehmen, da Rückfragen und Richtigstellungen nötig werden. Daher bietet die NÖGKK ihren rd. 40 000 Dienstgebern eine breite Palette an Information -von der Zeitschrift DGservice über den fachspezifischen Newsletter NÖDIS und persönliche Beratungen - um Fehlerquellen zu minimieren. Geplant ist auch ein eigenes Internet-Serviceportal für Dienstgeber. Dazu NÖGKK-Obmann Hutter: "Dieser Top-Service ist gerade in NÖ wichtig: Wir haben bekanntlich 97 % Klein- und Mittelbetriebe, wo der Chef oft nicht nur Mitarbeiter und Verkäufer, sondern auch Lohnverrechner in Personalunion ist. Da bedarf es proaktiver Information und persönlicher Beratung, um in dieser komplizierten gesetzlichen Materie auf dem aktuellen Stand zu bleiben."

Keine Angst müssen die Arbeitnehmer haben: Das Computersystem ELDA zur elektronischen Meldung wird noch heuer um einen automatischen "Fehlerwächter" erweitert, sodass der Arbeitnehmer jedenfalls keinen Schaden hat. Die Prüfung der NÖGKK ist das zweite Sicherheitsnetz bei der Meldungsverarbeitung, auf das sich die Versicherten verlassen können. Erfreulich: In NÖ melden bereits 93 % aller Betriebe auf elektronischem Weg, nur 7 % schicken die Meldung noch auf Papier. Daher soll die e-Meldung künftig noch serviceorientierter werden:
Noch in diesem Jahr soll der Dienstgeber bereits beim Ausfüllen auf elektronischem Weg via ELDA eine Fehlermeldung und einen Hinweis zur Berichtigung erhalten.

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