Brauner: Neue Sachgüterförderung erstmals mit Arbeitsplatzbonus

Erstmals Arbeitsplatzprämie von 2.000 Euro, Förderaktion läuft bis 15. Juni

Wien (OTS) - Seit 1. März haben Wiener Unternehmen aus dem Bereich der Sachgüterproduktion wieder die Möglichkeit, innovative Projekte beim Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) zur Förderung einzureichen. Die Förderaktion läuft noch bis 15. Juni 2010. Sie ist insgesamt mit 3,5 Millionen Euro dotiert. Die höchst mögliche Fördersumme liegt bei 100.000 Euro je Projekt. "Mit dieser Förderung unterstützen wir die Umsetzung von Innovationsprojekten, die Wiener Sachgüterproduzenten ein nachhaltig stabiles Unternehmenswachstum ermöglichen", sagte WWFF-Geschäftsführer Gerhard Hirczi am Mittwoch bei der gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Renate Brauner vorgenommenen Prämierung der besten Projekte aus dem Vorjahr. Rund 150 UnternehmerInnen nahmen an der Veranstaltung im Techgate Vienna teil. Bei dieser Gelegenheit wies Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Brauner auf die neu eingeführte Arbeitsplatzprämie von 2.000 Euro im Zusammenhang mit der aktuellen Sachgüterförderung hin.

Die Stadt Wien zahlt diesen Bonus für jeden zusätzlich geschaffenen Vollzeitarbeitsplatz im Zusammenhang mit der diesjährigen Förderaktion für Sachgütererzeuger aus. "Mit diesem Förderprogramm unterstützen wir nicht nur innovative Wachstumsprojekte aus dem Bereich der Sachgüterproduktion, sondern bieten für die Betriebe in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen zusätzlichen Anreiz, neue Arbeitsplätze zu schaffen", erklärte Brauner.

Als Nachweis der Neuanstellung eines Beschäftigten ist die Anmeldung bei der Wiener Gebietskrankenkasse vorzulegen. Die Auszahlung erfolgt erst nach einer Überprüfung durch einen Gutachter. Außerdem neu ist ein Bonus von ebenfalls 2.000 Euro für ein gefördertes Projekt, wenn zum Zeitpunkt der Projekt-Einreichung eine Frau Mitglied der Geschäftsführung ist. Die Projekte können online unter www.wwff.gv.at eingereicht werden.

Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation stärken

Gefördert werden innovative Wachstumsprojekte von bestehenden und in Gründung befindlichen Unternehmen aus der Sachgüterproduktion, die zu einem langfristigen und stabilen Unternehmenswachstum beitragen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Als innovative Aspekte gelten zum Beispiel folgende Faktoren:
Einsatz neuer Technologien im Unternehmen, Einführung neuer Produktionsverfahren, Erzeugung neuer bzw. qualitativ hochwertiger Produkte oder Dienstleistungen, Insourcing bisher extern vergebener Aufträge oder die Etablierung neuer Geschäftsfelder. Ein gefördertes Projekt muss außerdem einen maßgeblichen Wertschöpfungseffekt für eine Betriebsstätte in Wien zur Folge haben.

Breites Spektrum der Sachgüterproduktion wird gefördert

Die eingereichten Projekte werden von internen und externen ExpertInnen begutachtet und anschließend die besten Projekte nach dem Wettbewerbsprinzip zur Förderung vorgeschlagen. Zur Sachgüterproduktion zählen unter anderem Schlosser, Kunststoffverarbeiter, Bäcker, das Nahrungs- und Genussmittelgewerbe, die chemische Industrie, Hersteller von Maschinen und Metallwaren, Mechatroniker uvm.

Förderaktion für Sachgüterproduktion seit 2007

Seit 2007 konnten mit dieser WWFF-Förderaktion bereits 130 Innovationsprojekte von Wiener Sachgüterproduzenten mit insgesamt rund 8,6 Millionen Euro gefördert werden. Das löste Investitionen von über 38 Millionen Euro aus. Allein 2009 wurden 55 Unternehmen im Rahmen dieser Förderaktion unterstützt.

Webtipp: www.wwff.gv.at/sachgueter

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