FA-Rösch: 400.000 Arbeitslose - aber SPÖ geht Eigenlob noch immer nicht aus

Wien (OTS/fpd) - Knapp 400.000 Arbeitslose im Feber 2010 - ein absoluter Höchststand, der den absoluten Tiefpunkt der SPÖVP-Regierung markiert. Trotzdem kann Kanzler Faymann aber angesichts dieser horrenden Zahl immer noch in die Kamera lachen und die 400.000 Arbeitssuchenden mit der Aussage trösten, dass wir ja nur die zweitgeringste Arbeitslosigkeit in Europa haben. Auch der rote Sozial- und Arbeitsminister Hundstorfer findet trotz dieser Dramatik lobende Worte für die Arbeit seiner Partei und würdigt die außerordentliche Leistung, dass sich die Arbeitslosenzahlen der letzten drei Monate bei den 15 bis 19-Jährigen verringert haben. Bei einem Anstieg von satten 10,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr kann allerdings sicherlich niemand mehr Schönfärberei betreiben, kritisiert heute der Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Ing. Bernhard Rösch.

Die SPÖ als auch der Sozial- und Arbeitsminister Hundstorfer sind aufgefordert endlich Tacheles zu reden und die Verantwortung zu übernehmen. Er, Rösch, erinnert auch daran, dass es SPÖ und ÖVP waren, die in einem Eiltempo ein neues Finanzmarktstabilisierungsgesetz erlassen haben und somit den heimischen Banken Finanzspritzen im Umfang von etwa 15 Milliarden Euro zur Verfügung stellten. Eine Hilfe für Banken, die risikofreudig und verantwortungslos gewirtschaftet haben und deren Fehlmanagement dank unserer Regierung jeden Österreicher bis jetzt über 4000 Euro gekostet hat.

Außerdem:

  • Die Kommunal Kredit, die achtgrößte Bank Österreichs, musste am 3. November 2008 durch eine Not-Verstaatlichung gerettet werden, weil Spekulationsverluste diese in den Ruin trieben. Die Gier der Manager kostete den österreichischen Steuerzahler in diesem Fall bis dato 1,6 Mrd. Euro.
  • Vom 14. September 2008 bis zum heutigen Tag hat jeder österreichische Staatsbürger etwa 4.000 Euro für die Fehler von Treichl und Co bezahlt. Dies entspricht knapp der Hälfte der gesamten jährlichen Sozialausgaben.
  • Heimische Banken könnten sich in den nächsten Jahren mit Kreditausfällen im Osten von bis zu 200 Milliarden Euro konfrontiert sehen.
  • die Manager der Constantia Privatbank, die nur mit staatlicher Hilfe gerettet werden konnte, haben trotzdem Abfindungen von bis zu 30 Millionen Euro erhalten.
  • ...

Ein Angestellter in Österreich verdient durchschnittlich 35.000 Euro brutto. Verliert dieser seinen Arbeitsplatz, kann er höchstens mit tröstenden Worten von SPÖ-Granden rechnen. Einem Generaldirektor hingegen, beispielsweise bei der Erste Bank, der 127 Mal so viel wie ein Angestellter verdient - wohlgemerkt ohne Bonuszahlungen - dem wird im Eiltempo mit Finanzspritzen geholfen. Wenn die SPÖ dies unter Sozialpolitik versteht und sich selbstüberschätzend hierfür noch lobt, so seien Faymann und Co aufgefordert endlich den Hut zu nehmen, um Österreich vor noch größerem Schaden zu bewahren, so Rösch abschließend. (Schluss) hn

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/85

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0005