Hernals - SP-Jagsch: Engagement der Bezirksvorsteherin hat Einigung über Wohnsammelgarage in Hernalser Hauptstraße gebracht

Vereinbarung mit dem Bauwerber sorgt für Zufriedenheit bei den Betroffenen

Wien (OTS/SPW) - "Dem unermüdliche Einsatz der Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer ist es zu verdanken, dass im Rahmen der Bezirksentwicklungskommission die nunmehrige Vereinbarung präsentiert werden konnte", freut sich der Klubvorsitzende der SPÖ Hernals, Peter Jagsch. In mehreren offenen Gesprächsrunden habe sich die Bezirksvorsteherin bemüht, den Bedarf nach Parkplätzen in Hernals, die Anliegen der SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern vom GRG Geblergasse und die Interessen des Bauwerbers in Einklang zu bringen. "Der Dialog mit den Betroffenen war uns besonders wichtig, weil unser Zugang zur politischen Arbeit immer auch die Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Bezirks beinhaltet", sagt Jagsch, "Dass die Einigung gelungen ist, beweist den Erfolg unseres Zugangs." Die Vereinbarung, die mit dem Bauwerber getroffen werden konnte, sichert vor allem die Interessen der SchülerInnen des GRG Geblergasse und sorgt für einen reibungslosen Schulbetrieb während der Bauzeit. "Es ist uns sehr wichtig, dass sie Beeinträchtigungen des Schulbetriebs minimal gehalten werden. Die Kinder und die Lehrkräfte brauchen schließlich gute Arbeitsbedingungen."

Umfangreicher Maßnahmenkatalog sichert reibungslosen Schulbetrieb

Der Maßnahmenkatalog sieht unter anderem eine so genannte Deckelbauweise für die Garage vor. Das bedeutet, dass nicht in einer offenen Baugrube gearbeitet wird, sondern unter der geschlossenen Garagendecke. Nur eine Öffnung am Rand dient zur Anlieferung von Baumaterial u.ä. Durch diese Bauweise werden Lärm und Staubentwicklung deutlich eingedämmt. Außerdem werden die 15 Bäume, die für die Bauarbeiten entfernt werden müssen, nach Abschluss des Projekts durch 15 neue, mittelgroße Bäume ersetzt. Die schweren Tiefbauarbeiten verlegt der Bauwerber in die Sommermonate und damit in die Ferienzeit.
Der Sportplatz des Gymnasiums wird während der veranschlagten Bauzeit von 14 Monaten nicht zur Gänze genutzt werden können. Der Bauwerber kommt daher finanziell für einen Ersatz-Sportplatz auf, damit der Turnunterricht weiterhin im Freien stattfinden kann. Der Ersatz-Sportplatz befindet sich sieben Gehminuten von der Schule entfernt am Parhamerplatz.
Sicherheit wird während der Bauzeit selbstverständlich groß geschrieben. Die Baustelle wird durch eine blickdichte, aber luftdurchlässige Einhausung abgesichert. Von der Baustelle wird von außen praktisch nichts zu sehen sein.
Auch für die Zeit nach Fertigstellung der Garage werden zahlreiche Maßnahmen getroffen:
Die Stiegenhäuser zur Tiefgarage werden sich außerhalb des Sportplatzes befinden, sodass ausgeschlossen ist, dass schulfremde Personen auf das Gelände gelangen. Die Abgase, Emissionen und der Staub, der entsteht wenn die Garage in Betrieb genommen wird, werden nicht über den Schulhof, sondern über Dach der angrenzenden Bauten abgeführt. Außerdem wird ein Umweltgutachten durch einen Ziviltechniker angefertigt.
Zusätzlich wird die Möglichkeit geschaffen, in Zukunft Brauchwasser in einer Zisterne zu sammeln und für die Bewässerung des Innenhofes der Schule zu verwenden. Auch die Bebaubarkeit der Nachbargrundstücke wird durch den Bau der Tiefgarage nicht beeinträchtigt.

"Die Schule kann mit nur minimalen Beeinträchtigungen den Betrieb weiterführen und die Anrainerinnen und Anrainer bekommen die dringend notwendigen 250 zusätzlichen Parkplätze", zeigt sich Jagsch zufrieden mit der Einigung.

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