BZÖ-Widmann fordert Forschungsfinanzierungsgesetz

Auch eine Kompetenzbereinigung in der Forschung notwendig

Wien (OTS) - "Um die Grundlagenforschung an den Hochschulen nicht weiter gegen die angewandte Forschung in den Unternehmen auszuspielen, fordert das BZÖ von der Regierung rasch ein Forschungsfinanzierungsgesetz. Auf Verordnungsbasis sollen dann jeweils zumindest für die nächsten drei Jahre verbindlich die Forschungsmittel für die Grundlagen- und angewandte Forschung fix zugesagt werden. Basis für die Schwerpunkte soll ein zu erstellender Forschungsplan für Österreich sein", erklärte heute BZÖ-Forschungssprecher Abg. Mag. Rainer Widmann.

"Derzeit spielen der Bundeskanzler und die Wissenschaftsministerin unkoordiniert mit Forschungsmitteln in der Öffentlichkeit "Forschung ärgere dich nicht". Kanzler Faymann will mit einer "Horuck-Aktion" die Erhöhung der Forschungsprämie und Ministerin Karl ruft nach besserer Dotierung der Grundlagenforschung", kritisierte Widmann.

"Neben einem rasch notwendigen Forschungsfinanzierungsgesetz ist aber auch eine Kompetenzbereinigung in der Forschung notwendig. Derzeit "fuhrwerken" fünf Ministerien und das Kanzleramt bei der Forschung und Lehre unkoordiniert herum. Wir brauchen nur ein Mastermind Ministerium Forschung und Lehre. Dieses soll für die ForschungsInnovationTechnologie (FTI) alleinverantwortlich sein. Das sichert einen raschen und effizienten Forschungsfördereinsatz genauso, wie eine klare Forschungsstrategie in Österreich, die noch immer fehlt", so Widmann.

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