Erdbeben in Chile: Kindernothilfe besorgt um Projekte für 5.000 Kinder

Wien (OTS) - Nach dem schweren Erdbeben in Chile mit der Stärke
8,8 befürchtet die Kindernothilfe, dass über die Hälfte der 30 Projekte von den schweren Erdstößen und heftigen Nachbeben betroffen sind.

Das Kindernothilfe-Projekt "El Pescador" liegt in der Nähe des Epizentrums, südlich von Concepción. Die Sorge um die über 300 Kinder aus Fischerfamilien, die hier in der Kindertagesstätte der Kindernothilfe betreut werden, ist groß. Genaue Zahlen über Tote und Verletzte liegen angesichts der stark in Mitleiderschaft gezogenen Telekommunikationseinrichtungen in Chile noch nicht vor. Tausende Menschen haben ihre Unterkunft verloren.

"Durch unsere sehr gute Partnerstruktur sind wir in der Lage schnell Nothilfe zu leisten", so Luzia Wibiral, Geschäftführerin der Kindernothilfe Österreich "Wir werden alles daran setzten, gemeinsam mit unseren lokalen Partnern die Projekte, die für viele Kinder und Jungendliche häufig der einzige Weg aus der Armut sind, so schnell wie möglich wieder aufzubauen."

Die Kindernothilfe arbeitet seit 1969 in Chile, und fördert dort zusammen mit ihren Partnern über 5.000 Kinder in Projekten, wie etwa Tagesstätten, Förder- und Rehaprogrammen für Kinder mit Behinderungen oder gemeinwesenorientierter Arbeit mit Familien in Armenvierteln.

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Gottfried Mernyi
Kindernothilfe Österreich
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