BZÖ/FPK fordert Jugendstrafdienst in Pflegeheimen

SPÖ-Kärnten erteilt Vorschlag Landesrat Raggers, wonach Jugendliche die gegen Gesetze verstoßen in Pflegeheimen arbeiten sollen, eine Abfuhr.

Klagenfurt (OTS) - "Die Idee straffällig gewordene Jugendliche
zur Wiedergutmachung sozusagen in Pflegeheimen einzusetzen, zeigt das mangelnde soziale Gespür von Sozialreferent Ragger", gibt sich LAbg. Beate Prettner empört über eine diesbezügliche Aussage des BZÖ/FPK-Vertreters in einer Tageszeitung gestern. Für die SPÖ-Politikerin stellt sich die Frage, was Ragger den Pflegeheimbewohnern noch alles zumuten will, nachdem er das Sozialreferat an die Wand fährt und Zugangsbeschränkungen für Pflegeheime (erst ab Pflegestufe 4) eingeführt hat.

"Nach den Plänen Raggers würde es wohl bald mehr Hilfspersonal als diplomierte Kräfte in den Heimen geben, was zur gefährlichen Pflege führt. Hier handelt es sich um einen hochqualifizierter Beruf, keine Spielwiese für Leihen", kritisiert Prettner. Die Forderung des orange/blauen Landesrates ist ein Anschlag auf die Pflegebedürftigen in Kärnten und an Unverschämtheit kaum zu überbieten.

"Gehen Sie zurück in ihre Anwaltskanzlei, wo sie wieder das Sprachrohr der Heimbetreiber sein können. Denn als Anwalt für die Pflegebedürftigen in Kärnten haben Sie sich mit solchen Forderungen disqualifiziert", schickt Prettner in Richtung Ragger. Sie fordert Schlüsselpositionen wie das Sozialreferat für verantwortungsvolle Menschen mit Herz und Hirn ein. (Schluss)

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