Becker fordert ÖBB-Konsequenzen aus RH-Bericht: Wie lange noch auf attraktives Senioren-Angebot warten?

Seniorenorganisationen zur Zusammenarbeit bereit, gemeinsam neue Bahnreise-Aktionen zu entwickeln

Wien (OTS) - "Aufgrund des am vergangenen Donnerstag
vorgestellten, sehr negativen, Rechnungshof-Bericht wurde das bei Senioren äußerst beliebte "7-Euro-Ticket" eingestellt und - entgegen den ausdrücklichen Empfehlungen - bis heute nicht durch ein neues ersetzt. Der Seniorenbund fordert, dass die ÖBB jetzt rascheste Konsequenzen ziehen. Wie lange sollen Österreichs Seniorinnen und Senioren noch auf ein entsprechend attraktives Angebot warten? Die ÖBB sind voll säumig, daher bieten wir den verantwortlichen Managern jetzt an, in enger Zusammenarbeit mit den Seniorenorganisationen neue Ideen zu entwickeln, die den treuen älteren Bahnkunden in Zukunft einen entsprechenden Anreiz bieten, vermehrt preisgünstig zu reisen." schlägt Heinz K. Becker, Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes, vor.

Wie der Rechnungshofbericht aufdeckte, war die "7-Euro"-Seniorenaktion der ÖBB zwar höchst beliebt und hinsichtlich der Verkaufszahlen auch höchst erfolgreich, wurde jedoch aufgrund mangelnder Kostendeckung eingestellt. Dabei sticht aber der extreme Werbeaufwand der ÖBB ins Auge, bei dem vermutlich hohe Einsparungen möglich gewesen wären, wodurch sich wohl ein ganz anderes Bild ergeben hätte. Becker: "Daraus müssen entsprechende Lehren gezogen werden, es ist daher zu prüfen, ob nicht Kooperationsmodelle weniger teuer und dabei genauso effizient sein können."

Erfolglos blieben ja die ÖBB auch, als sie im letzten Herbst versucht hatten, ein spezielles November-Angebot zu lancieren. Dazu Becker: "Unsere Senioren nannten dieses Ersatzangebot dann - wohl aufgrund des nicht wirklich einladenden Reisewetters im November -prompt das "Nebel-Ticket". Dieses Angebot war jedenfalls weder dauerhaft, noch Erfolg versprechend - also komplett im Widerspruch zu den präzisen Analysen des Rechnungshofes. Um nun sinnvolle und zielführende Angebote für die große Zielgruppe der Seniorinnen und Senioren gemeinsam mit den ÖBB zu entwickeln, dafür stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.", so Becker abschließend.

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