VP-Tschirf zu Planung der B228: Wiener FPÖ gefährdet Lebensqualität im 3. Bezirk

Geänderte Rahmenbedingungen erfordern Überarbeitung der Planungen

Wien (OTS) - In der Sitzung des Wiener Gemeinderates am gestrigen Freitag wurde unter anderem auch die Planung der B228 durch Simmering debattiert. Dabei sprach sich die FPÖ dezidiert gegen den Bau dieser für den Bezirk Landstraße wichtigen Verkehrsverbindung aus. "Damit gefährdet die FPÖ die Lebensqualität von Wien Landstraße, dem Bezirk, in dem auch FPÖ Chef Strache seinen Wohnsitz hat. Denn wenn diese B228 nicht gebaut wird, wird der 3. Bezirk vom zunehmenden Autoverkehr geradezu überrollt", gibt der Landstraßer ÖVP Gemeinderat und Wiener ÖVP Klubobmann Matthias Tschirf zu bedenken.

Diese Straße sei absolut notwendig, wenngleich die Trassenplanung überdacht werden sollte, so Tschirf weiter. Seit den ursprünglichen Planungen der B228 durch das Wohngebiet "Mehrwert Simmering" hätten sich die Rahmenbedingungen geändert. Auf der einen Seite hätten sich die Verkehrsströme durch die Eröffnung der A4-Abfahrt Alt-Simmering verändert, auf der anderen Seite habe sich das Gebiet von einem mehrheitlich dominierten Industriegebiet zu einem attraktiven Wohngebiet entwickelt. Dadurch wird statt einer vierspurigen Durchzugsstraße eine Aufschließungsstraße mit geringerem Querschnitt benötigt.

Die letzten Untersuchungen und Analysen der Stadt seien im Jahre 2002 durchgeführt worden. Nichts desto trotz arbeite die Stadt Wien derzeit an Variantenuntersuchungen zu der geplanten B228, ohne jedoch die veränderten Rahmenbedingungen und Verkehrsströme seit der Öffnung der A4-Abfahrt zu analysieren.

Simmering darf nicht beeinträchtigt, die Landstraße muss entlastet werden

"Die Stadt Wien, allen voran SP-Verkehrsstadtrat Schicker, ist aufgefordert, eine Analyse der geänderten Rahmenbedingungen und der Verkehrsströme in Auftrag zu geben und die Trasse nach dem derzeitigen Umfahrungsverlauf Franzosengraben - Erdbergstraße - 1. Haidequerstraße - Haidestraße zu evaluieren. Nach Vorliegen der Ergebnisse müssen die betroffenen Anrainer und die Bürgerinitiative informiert und mit einbezogen werden. Es muss sichergestellt werden, dass in diesem Gebiet einerseits im Sinne des "Mehrwert Simmering" die Lebensqualität der Anrainerinnen und Anrainer in Simmering nicht beeinträchtigt, andererseits der Bezirk Landstraße nicht durch zusätzliche Verkehrsströme belastet wird", fasst der Landstraßer VP-Mandatar die ÖVP Forderungen zusammen.

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