Königsberger-Ludwig: Thema Pflegegeld wird von Sozialminister Hundstorfer sehr ernst genommen

412.000 Pflegegeldbezieher erhalten rund zwei Milliarden Euro Pflegegeld ausbezahlt

Wien (OTS/SK) - "Die Österreicherinnen und Österreicher können stolz auf ihr Sozialsystem sein - dafür ist das Pflegegeld trotz der angeführten Probleme im jüngsten Rechnungshofbericht ein sehr gutes Beispiel", betont Ulrike Königsberger-Ludwig, SPÖ-Bereichssprecherin für Behinderte Menschen. Rund zwei Milliarden Euro würden jährlich an die 412.000 Pflegegeldbezieherinnen und -bezieher ausbezahlt und somit unterstützt, erklärt sie. "Ohne Zweifel gibt es große Herausforderungen im Bereich des Pflegegeldes. Die Empfehlungen des Rechnungshofes zeigen auch, wo es Handlungsbedarf gibt", so die Abgeordnete Königsberger-Ludwig. Die nachhaltige Finanzierung, die zeitnahe Zuerkennung des Pflegegeldes, eine einheitliche Begutachtung und vor allem auch die Qualitätssicherung bei der Pflege würden mit Sicherheit dazu zählen. Königsberger-Ludwig: "Es wird intensiv daran gearbeitet."****

Die Empfehlungen des Rechnungshofes würden im Sozialministerium sehr ernst genommen - so begrüßt die Abgeordnete den Vorschlag von Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Schritt für Schritt auf ein One-Stop-Prinzip für die Zuständigkeit von Pension und Pflegegeld hinzuarbeiten. "Mit der Reduktion der Anzahl der zuständigen Träger wurde hier bereits eine solide Basis geschaffen", ist die SPÖ-Nationalratsabgeordnete überzeugt.

Zuerkennung nach 60 Tagen großteils bereits umgesetzt

Weiters verweist die Nationalratsabgeordnete in diesem Zusammenhang darauf, dass die Vorgabe von BM Hundstorfer, wonach die Zuerkennung des Pflegegeldes 60 Tage nicht überschreiten soll, bei jenen Trägern, die in Bundeskompetenz sind, im letzten Jahr zum Großteil umgesetzt wurde. Königsberger-Ludwig: "Damit hat BM Hundstorfer einmal mehr bewiesen, dass er das Thema Pflegegeld sehr ernst nimmt. Es ist schließlich wichtig, dass das Geld so rasch als möglich bei jenen Menschen ankommt, die es dringend benötigen."

"Ein Teil der Empfehlungen konnte demnach bereits umgesetzt werden, an den anderen muss Schritt für Schritt weitergearbeitet werden, wie dies im Regierungsprogramm auch festgeschrieben ist", schließt Königsberger-Ludwig. (Schluss) as

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